Als Kooperationspartner sanieren der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG), HAMBURG WASSER (HW) und der Hamburger Strom- und Gasnetzbetreiber Hamburger Energienetze (HNE) gemeinsam den 2. Bauabschnitt der Elbchaussee von der Betty-Levi-Passage / Klopstockstraße bis zur Parkstraße. Als Partner bündeln die Baulastträger im Kooperationsprojekt ihre Baumaßnahmen, stimmen ihre Bauablaufplanung inklusive des Verkehrskonzepts aufeinander ab und setzen ihre Baumaßnahmen gemeinsam um. Die Bauarbeiten haben am 31. März 2025 begonnen und werden entsprechend des aktuellen Planungsstands voraussichtlich im März 2030 abgeschlossen sein. Derzeit befindet sich die Gesamtmaßnahme des 2. Bauabschnitts im Zeitplan.
2. Bauabschnitt, Bereich Ost - Betty-Levi-Passage / Klopstockstraße bis Hohenzollernring
Die Arbeiten im 2. Bauabschnitt der Elbchaussee haben im März 2025 in dem knapp 1,2 km langen Bereich Ost - Betty-Levi-Passage / Klopstockstraße bis zum Hohenzollernring - begonnen und werden voraussichtlich bis Dezember 2026 andauern. Dabei werden zunächst die Leitungen erneuert und teilweise die Hausanschlüsse neu gebaut (HW, HNE). Nach Abschluss der Leitungsbauarbeiten wird der Straßenraum saniert und die Fahrbahn grundinstandsetzt, beidseitig geschützte Radverkehrsanlagen hergestellt sowie die schadhaften Gehwege erneuert (LSBG).
2. Bauabschnitt, Bereich West - Hohenzollernring bis Parkstraße
Der Bereich West ist in zwei Unterabschnitte aufgeteilt: Parkstraße bis Liebermannstraße und Liebermannstraße bis Hohenzollernring. Im ersten Schritt werden Leitungsbauarbeiten durchgeführt: HW erneuert die fast 120 Jahre alten Leitungen, um die Trinkwasserversorgung in Othmarschen, Ottensen, Altona, St. Pauli und der Sternschanze langfristig zu sichern. HNE tauscht mehrere Kilometer Mittel- und Niederspannungskabel sowie alte Hausanschlüsse aus. Anschließend folgt der Straßenbau durch den LSBG.
Visualisierung Parkstraße bis Liebermannstraße
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Die Bauarbeiten im Unterabschnitt Parkstraße bis Liebermannstraße haben am 1. Juni 2026 begonnen. Der Baustart erfolgt mit den Leitungsbauarbeiten von HNE (Strom) und Telekommunikation Höhe Elbchaussee/Ecke Halbmondsweg bis zunächst Corinthstraße. Von dort aus schreiten die Arbeiten schrittweise in Richtung Liebermannstraße voran. Der Unterabschnitt zwischen Liebermannstraße und Hohenzollernring befindet sich noch im Planungs- und Abstimmungsprozess, daher steht ein konkreter Baustart bisher nicht fest.
Bürger:innen Sprechstunde im Baubüro (Rainvilleterrasse)
Im Baubüro Elbchaussee haben Bürger:innen seit Mai jeden Dienstag die Möglichkeit, mit Kolleginnen und Kollegen der Gesamtprojektleitung von HAMBURG WASSER Ihre persönlichen Fragen zu klären:
gerade Kalenderwochen: 9 bis 11 Uhr
ungerade Kalenderwochen: 16 bis 18 Uhr
Alternative Kontaktmöglichkeiten Gesamtprojektleitung HAMBURG WASSER: per E-Mail oder Telefon +49 152 516 434 86 (Service-Zeiten: Montag bis Freitag, 9 bis 15 Uhr)
Wie ist der Verkehr während der Bauarbeiten geregelt?
Bisher ist die Elbchaussee im östlichen Bereich zwischen Klopstockstraße / Betty-Levi-Passage und Hohenzollernring für den Durchgangsverkehr gesperrt.
Für die Bauarbeiten zwischen Parkstraße und Liebermannstraße seit dem 1. Juni 2026 gilt:
Trotz der Bauarbeiten bleibt die Elbchaussee zwischen Halbmondsweg und Liebermannstraße vom 1. Juni bis voraussichtlich 30. August 2026 in beide Richtungen befahrbar. Allerdings wird es je nach Bauphase enger, die Verkehrsführung wird sich im Verlauf der Bauzeit mehrfach ändern. Aktuelle Informationen finden Sie auf dieser Internetseite.
Die Ausweichroute führt in beiden Richtungen über Osdorfer Weg – Ebertallee – Reventlowstraße (B431). Für Fahrten stadteinwärts und stadtauswärts wird zusätzlich die Nutzung des Halbmondswegs empfohlen.
Im Falle von Vollsperrungen bleiben Grundstücke, Zufahrten und Rettungswege für Anwohnende über eine Baustraße erreichbar. Während der Arbeitszeiten (Montag bis Freitag) kann es hierbei zu Wartezeiten kommen.
Die Baumaßnahme an der Elbchaussee ist mit der Erneuerung der Eisenbahnüberführung Sternbrücke koordiniert. Da während der Einhebung der Sternbrücke die Stresemannstraße gesperrt sein wird, wird im Sommer 2026 die Elbchaussee geöffnet, um die Verkehrsführung sicherzustellen und die Auswirkungen auf den Verkehrsfluss möglichst gering zu halten.
Rad- und Fußverkehr – Erreichbarkeit der Grundstücke
Der Fußverkehr kann das Baufeld jederzeit passieren.
Der Radverkehr wird über eine ausgeschilderte Umleitung geführt.
Ab dem Hohenzollernring dürfen nur noch Rettungs- und Baufahrzeuge das Baufeld durchfahren. Die Erreichbarkeit der Grundstücke im Bereich Hohenzollernring bis Große Brunnenstraße für Anwohner:innen sowie Anlieger- und Lieferverkehr wird gewährleistet sein. Die Zufahrt zu den Grundstücken ist über die Seitenstraßen Eggersallee, Fischers Allee, Susettestraße und Große Brunnenstraße möglich – ergänzend zu den bereits bestehenden Zufahrtsmöglichkeiten über Rothestraße und Klopstockplatz.
Für die Bauarbeiten zwischen Parkstraße und Liebermannstraße ab dem 1. Juni gilt: Im Falle von Vollsperrungen bleiben Grundstücke, Zufahrten und Rettungswege für Anwohnende über eine Baustraße erreichbar. Während der Arbeitszeiten (Montag bis Freitag) kann es hierbei zu Wartezeiten kommen.
Umleitung des öffentlichen Personennahverkehrs
Im Busverkehr kommt es zu Einschränkungen: Die Linie 12 wird vom 1. Juni bis 14. Juli 2026 ab / bis Hohenzollernring über die Bernadottestraße / Holländische Reihe umgeleitet. Detaillierte Informationen erhalten Fahrgäste unter www.hvv.de.
BAUABLAUF
Bauablauf
Erster Bauabschnitt – Manteuffelstraße bis Parkstraße
Der LSBG, HW, GNH und SNH haben die Elbchaussee von Mai 2021 bis Dezember 2023 im ersten Bauabschnitt von der Manteuffelstraße bis zur Parkstraße gemeinsam als Kooperationspartner der INFRACREW HAMBURG saniert. Die umfangreiche Grundinstandsetzung der unterirdischen Leitungen sowie die Sanierung und Aufwertung des gesamten Straßenraums konnte in weniger als drei Jahren umgesetzt werden. In diesem Zeitraum wurden im Bereich zwischen der Manteuffelstraße und der Parkstraße: 4.200 Meter Trinkwasserleitung neu gebaut, 28.000 Quadratmeter Straßenfläche erneuert, 8.000 Meter Gehwege fertiggestellt, rund 2.500 Meter Kopenhagener Radwege gebaut, rund 4.000 Meter Gasleitung neu gebaut, 15.000 Meter Stromleitungen erneuert und 3.000 Meter Telekommunikationsleitungen verlegt.
Zweiter Bauabschnitt – Betty-Levi-Passage / Klopstockstraße bis Parkstraße
Der etwa 4 Kilometer lange Bauabschnitt von der Betty-Levi-Passage / Klopstockstraße bis zur Parkstraße wird seit März 2025 grundinstandgesetzt. Gebaut wird in zwei Straßenabschnitten:
Bereich Ost – Betty-Levi-Passage / Klopstockstraße bis Hohenzollernring
Bereich West – Hohenzollernring bis Parkstraße
Die Arbeiten im Bereich Ost – Betty-Levi-Passage/Kloppstockstraße bis Hohenzollernring – haben im März 2025 begonnen und werden voraussichtlich bis Dezember 2026 andauern.
Der Bereich West – Hohenzollernring bis Parkstraße – ist in zwei Unterabschnitte unterteilt: Zwischen Parkstraße und Liebermannstraße haben die Arbeiten am 1. Juni 2026 begonnen.
Die Planung dieses Unterabschnitts wurde dem Mobilitätsausschuss der Bezirksversammlung Altona im Februar 2026 vom Projektteam des LSBG gemeinsam mit der Gesamtprojektleitung HW vorgestellt.
Der Unterabschnitt zwischen Liebermannstraße und Hohenzollernring befindet sich noch im Planungs- und Abstimmungsprozess; ein konkreter Baustart steht hier noch nicht fest. Zu Bauablauf und Verkehrsführung können daher noch keine Angaben gemacht werden.
DIE BAUARBEITEN IM DETAIL
Die Baumaßnahmen im Überblick
HAMBURG WASSER
HAMBURG WASSER(HW)ersetzt auf etwa 1,2 Kilometern Länge fast 120 Jahre alte Trinkwasserleitungen sowie Hausanschlüsse auf öffentlichem Grund. Die Trinkwasserversorgung ist während der gesamten Bauzeit sichergestellt. Um auch zukünftig die die Menschen in Hamburgs Westen zuverlässig mit Trinkwasser zu versorgen, erneuert HAMBURG WASSER insgesamt fast 3,5 Kilometer Rohrleitungen. Zudem übernimmt HAMBURG WASSER die Gesamtprojektleitung für den zweiten Bauabschnitt des Kooperationsprojekts Elbchaussee. Als solche steuert und koordiniert das Unternehmen die gemeinsamen Bautätigkeiten und hat die Oberbauleitung inne.
Hamburger Energienetze
Die Hamburger Energienetze (HNE)erneuern Stromkabel und Hausanschlüsse, um den gestiegenen Anforderungen an die Stromversorgung gerecht zu werden. Es werden Kabel im Mittel- und Niederspannungsnetz mit einer Länge von rund 23 Kilometer ausgetauscht. Auch die zum Teil über 60 Jahre alten Hausanschlüsse werden erneuert. Gleichzeitig werden Kommunikationsleitungen verlegt, um Netzstationen aus der Ferne digital ansteuern zu können. So lassen sich etwaige Störungen schneller beheben und die Versorgungsqualität erhöhen.
Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer
Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) wird den Straßenraum der Elbchaussee und Klopstockstraße zwischen Betty-Levi-Passage und Parkstraße auf einer Länge von ca. vier Kilometern sanieren. Dabei wird die Fahrbahn grundinstandgesetzt, beidseitig geschützte Radverkehrsanlagen hergestellt sowie die schadhaften Gehwege instandgesetzt. Es werden beidseitig, baulich von der Fahrbahn abgegrenzte, sog. „Kopenhagener Radwege“ gebaut, die in Bereichen von Kreuzungen und Bushaltestellen sowie Stellplätzen zu Radfahrstreifen aufgelöst werden. Alle Einmündungen werden zu Gehwegüberfahrten umgebaut, sodass eine kontinuierliche Führung des Radverkehrs entsteht.
Die vorhandenen Gehwege werden barrierefrei gestaltet und verbreitert. Des Weiteren werden neue barrierefreie Bushaltestellen gebaut. Vorhandene Bushaltestellen werden ebenfalls barrierefrei umgebaut. Zudem wird der LSBG im Zuge der Straßenbaumaßnahmen neue, barrierefreie Querungsmöglichkeiten inklusive neuer Ampelanlagen auf der Elbchaussee herstellen.
Die Planung berücksichtigt neben dem Wiedereinbau von historischen Baumaterialien (z. B. Pflaster, Borde) den Erhalt des historischen und ortsbildprägenden Baumbestands, um den Charakter der Elbchaussee zu bewahren. Notwendige Baumfällungen werden durch Neupflanzungen entlang der Elbchaussee überkompensiert. Das Ziel ist eine positive Baumbilanz. Es sollen nur dort Bäume weichen, wo es aus Platz und Gründen der Verkehrssicherheit zwingend erforderlich ist.
BAUPROJEKTZIELE
Kooperation und gemeinsame Umsetzung der Baumaßnahmen der Baulastträger HW, HNE und LSBG zur Verringerung der Einschränkungen für Anwohnende sowie Verkehrsteilnehmende.
Eine für alle Verkehrsteilnehmer:innen sichere und komfortablere Elbchaussee.
Umfassende Erneuerung der Infrastruktur über und unter der Erde für eine zukunftsfähige, verkehrssichere und leistungsstarke Infrastruktur für die Anwohner:innen und alle Verkehrsteilnehmenden.
Beispiel für den neuen Straßenquerschnitt der Elbchaussee mit Fahrradsymbol (Piktogrammkette) auf der Fahrbahn (auf Höhe des Jenischparks mit Blick Richtung Osten).