Veloroute 13: Ausbau der Gerichtstraße zur Fahrradstraße

Die Gerichtstraße ist eine Bezirksstraße in Altona und Bestandteil der Veloroute 13, der so genannten inneren Ringroute, die Altona, Eimsbüttel, Winterhude, Barmbek, Eilbek und Hamm miteinander verbindet. Um ein komfortable Verbindung für Radfahrerinnen und Radfahrer zu schaffen, plant der LSBG die Gerichtstraße in eine Fahrradstraße umzubauen. 

Veloroute 13: Ausbau der Gerichtstraße zur Fahrradstraße


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AKTUELL: ONLINE-UMFRAGE

Nehmen Sie online an einer kurzen anonymen Umfrage teil und geben Sie uns Rückmeldung zu aus Ihrer Sicht bestehenden Bedarfen hinsichtlich Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, Lasten- und Motorräder sowie hinsichtlich "Urban Gardening"?

Wenn Sie bereits heute Flächen in der Gerichtstraße für Urban Gardening nutzen, setzen Sie sich gerne mit dem LSBG unter lsbgkommunikation@lsbg.hamburg.de in Verbindung. So können wir uns bzgl. der zukünftigen Nutzungsmöglichkeiten direkt mit Ihnen abstimmen


Die Umfrage läuft vom 
28.04.2021
bis einschließlich 12.05.2021


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ANLASS: WARUM WIRD DIE GERICHTSTRASSE SANIERT?  

Der Abschnitt der Gerichtstraße zwischen Haubachstraße und Max-Brauer-Allee ist Teil der Veloroute 13. Der Straßenabschnitt erfüllt derzeit nicht die Bedürfnisse einer Veloroute. Der Radverkehr wird heute im Mischverkehr auf der Straße geführt. Aufgrund des vorhandenen Kopfsteinpflasters weicht der Großteil der Radfahrenden allerdings auf die Gehwege aus.

Die Umplanung hat folgende Kernziele:

  • Optimierung der Strecke vorrangig für die Bedarfe des Radverkehrs hinsichtlich der Verkehrssicherheit und des Fahrkomforts

  • Barrierefreiheit

  • Mehrwerte für weitere Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer schaffen (ganzheitliche Planung)

  • Steigerung der Aufenthaltsqualität 

Nach erfolgtem Umbau wird die Gerichtstraße die bereits umgebaute Chemnitzstraße (auch eine Fahrradstraße) im Süden mit der ebenfalls bereits umgebauten Haubachstraße verknüpfen.

Bauabschnitt Gerichtstraße und Verlauf der Veloroute 13

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PLANUNGSZIEL

Querschnitt:
Der Straßenquerschnitt wird so angepasst, dass eine bessere Nutzungs- und Aufenthaltsqualität für alle Verkehrsteilnehmenden sichergestellt wird und der Querschnitt den Bedürfnissen einer Veloroute entspricht. Die Kernfahrbahn wird aus Asphalt bestehen. Zur Beibehaltung des Milieucharakters werden Bereiche neben der Fahrbahn sowie die Parkstände mit Kopfsteinpflaster befestigt. Ebenso werden die Parkstände mit Kopfsteinpflaster befestigt. Der schützens- und erhaltenswerte sowie stadtbildprägende Baumbestand in Form einer Baumreihe jeweils beidseitig der Fahrbahn wird beibehalten, aufgewertet und ergänzt. Die Gehwege werden an den Straßenquerschnitt angepasst und instandgesetzt.

Straßenquerschnit

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Radverkehr: 
Die Straße soll in eine für Anlieger freigegebene Fahrradstraße umgewidmet werden. Die Asphaltierung der Kernfahrbahn ermöglicht eine komfortablere Nutzung des Straßenraumes für Radfahrende.

Die Verkehrssicherheit wird durch die Anordnung der Parkstände erhöht, da diese in Form von Längsparkständen eine bessere Sichtbeziehung zwischen Autofahrenden und Radfahrenden ermöglichen.

Im Planungsgebiet werden die öffentliche Radabstellmöglichkeiten ergänzt und ausgebaut.

Baumbestand:
Entlang der Gerichtstraße befindet sich im Planungsgebiet eine alleeartige Baumbepflanzung, vorwiegend bestehend aus Eichen und Linden, ergänzt durch einzelne Vogelbeeren und Weißdorne. Dieser Baumbestand ist schützens- und erhaltenswert. Im Zuge der Planung sind einige Neupflanzungen und Umpflanzungen beabsichtigt. Die Baumstandorte sollen insgesamt aufgewertet werden, da die Bäume im Bestand Entwicklungsdefizite aufweisen. 

Parkplätze:
Derzeit liegt eine intensive Nutzung des Parkraumes vor. Die gelebte Parkraumnutzung weicht insbesondere im nördlichen Abschnitt ab der Kreuzung Gerichtstraße/Hans-Sachs-Straße/Löfflerstraße von der ursprünglich angeordneten Parkraumnutzung ab. Hier werden viele Fahrzeuge in unzulässiger Form abgestellt. Teilweise versperren Fahrzeuge die vorhandenen Gehwege und gefährden die Verkehrssicherheit im Straßenraum. Im Zuge der Planung soll der Parkraum geordnet und dabei möglichst viele Parkstände beibehalten werden.

Straßenentwässerung:
Die Entwässerung im Planungsgebiet erfolgt derzeit über Trummen am Fahrbahnrand. Dies soll im Zuge der Planung beibehalten werden.


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PLANUNGSABLAUF

Icon Planungsprozess 1

1. Planungsauftrag erteilt, Beginn der Vorplanung

Dieser Punkt im Planungsablauf ist bereits erledigt

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Icon Planungsprozess 3

 2. Vorstellung im zuständigen Ausschuss

Hier können Sie sich die Präsentation ansehen

Dieser Punkt im Planungsablauf ist bereits erledigt


 Icon Planungsprozess 23. Formale Abstimmung der Planung (erste Verschickung)

aktueller Planungstand


Icon Planungsprozess 4 4. Einarbeitung der Stellungnahmen zur Planung



 Icon Planungsprozess 55. Fertigstellung der Planung (Schlussverschickung)


 Icon Planungsprozess 36. Vorstellung im zuständigen Ausschuss


 Icon Planungsprozess 77. Genaue Festlegung des Bauablaufs


 Icon Planungsprozess 88. Sanierung der Gerichtstraße



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KONTAKT

Ihre Fragen zur Planung richten Sie bitte an:
lsbgkommunikation@lsbg.hamburg.de​​​​​​​


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