Wellingsbütteler Landstrasse: Gemeinsam, vernetzt und effizient sanieren

Ab dem Frühjahr 2022 soll die Wellingsbütteler Landstrasse in Ohlsdorf saniert werden. Es handelt sich hierbei um ein kooperatives Bauprojekt der INFRACREW HAMBURG. Das heißt, der LSBG und die Leitungsunternehmen Hamburg Wasser, Stromnetz Hamburg und Gasnetz Hamburg werden gemeinsam bauen. So werden Kosten eingespart, Bauzeiten verkürzt und damit die Einschränkungen für Bürgerinnen und Bürger verringert.

Wellingsbütteler Landstrasse: Gemeinsam, vernetzt und effizient sanieren



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AKTUELL: ÜBERARBEITETE PLANUNG

Unter anderem auf Grundlage der zahlreichen Anregungen und Kommentare aus der Online-Beteiligung vom 21. Oktober bis zum 8. November 2020 und den weiteren Rückmeldungen der Träger öffentlicher Belange wurde die ursprüngliche Planung des LSBG überarbeitet und Anfang Juni 2021 erneut an die Träger öffentlicher Belange verschickt. Die neuen Unterlagen finden Sie wie üblich im Downloadbereich, sowie wesentliche Aspekte daraus weiter unten auf dieser Seite. In enger Abstimmung mit den am Umbau beteiligten Leitungsunternehmen Gasnetz Hamburg, Stromnetz Hamburg und HAMBURG WASSER wurde der Zeitplan für die Umsetzung der gemeinsamen Bauleistung angepasst. Der Baubeginn an der Wellingsbütteler Landstraße ist jetzt für das Frühjahr 2022 geplant.

vergrößern Postkarte Online-Beteiligung (Bild: LSBG)

ONLINE FEEDBACK  

vom 21. Oktober 2020 – 08. November 2020

beteiligung.hamburg/wellingsbuetteler-landstrasse




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ANLASS: WARUM WIRD DIE WELLINGSBÜTTELER LANDSTRASSE SANIERT?  

Der LSBG hat den Auftrag, die Wellingsbütteler Landstraße im Rahmen des Bauprogramms „Erhaltungsmanagement für Hamburgs Straßen (EMS-HH)“ grundlegend zu sanieren. Um Kosten zu sparen, Bauzeiten zu verkürzen und die Einschränkungen für Bürgerinnen und Bürger zu verringern, wird die Sanierung gemeinsam mit ebenfalls nötigen Arbeiten der Leitungsunternehmen HAMBURG WASSER, Stromnetz Hamburg und Gasnetz Hamburg kooperativ geplant und umgesetzt.


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PLANUNGSZIELE

Die grundlegenden Ziel sind die Optimierung der Straßenquerschnitte, der Bau von regelkonformen Radverkehrsanlagen und Gehwegen unter besonderer Berücksichtigung des vorhandenen Baumbestandes, die Optimierung der Ampeln und der Beleuchtung sowie die Sanierung der Fahrbahn.

Querschnitte Wellingsbütteler Landstraße

Beispiel Querschnitt Wellingsbütteler Landstraße

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Radverkehr:

In der Wellingsbütteler Landstraße entstehen zwischen der Kreuzung Fuhlsbüttler Straße und der Einmündung Stübeheide beidseitig Radfahrstreifen mit einer Breite von 1,85 Meter bis maximal 2,25 Meter. Ab der Straße „Stübeheide“ bis zur Straße „Borstels Ende“ erfolgt die Führung des Radverkehrs im Mischverkehr, so wie bereits im Bestand. Der in Teilen vorhandene Radweg wird zurückgebaut.
Die Führung des Radverkehrs in den Kreuzungsbereichen wird sicherer und komfortabler gestaltet, beispielsweise durch ausgebaute Aufleitungen auf anschließende Radwege oder entsprechende Ableitungen auf den Radfahrstreifen in der Wellingsbütteler Landstraße. 
Die Erfordernisse des Radschnellweges von Bad Bramstedt nach Hamburg werden nach Möglichkeit berücksichtigt (z.B. bei der Gestaltung der Querung an der U-Bahnhaltestelle Klein Borstel). Der Radschnellweg ist aber nicht Bestandteil dieser Planung.

Fußverkehr:

Die Gehwege werden im gesamten Planungsbereich saniert und in Teilen verbreitert und in den Kreuzungs- und Einmündungsbereichen barrierefrei gestaltet. Zum sicheren Queren sind außerdem drei neue Querungsmöglichkeiten über die Wellingsbütteler Landstraße vorgesehen:

  • östlich der Einmündung Kleine Horst
  • Höhe Hausnummer 142 (Querung insbesondere zum Gelangen zu dem Alsterwanderweg)
  • Höhe Stüberedder

ÖPNV:

Für die Wellingsbütteler Landstraße ist im Rahmen des "Hamburg-Takt" zukünftig eine Buslinie im 20-Minuten-Takt geplant. Außerdem wird die Strecke als Linienweg für den S-Bahnersatzverkehr der Linie S1 in Anspruch genommen. Der S-Bahnersatzverkehr der Linie S1 wird unter anderem für die Dauer der Brückensanierungsarbeiten der Deutschen Bahn von 2027 bis 2028 benötigt. Aus diesen Gründen sind barrierefreie Bushaltestellen jeweils beidseitig und in den folgenden Bereichen / Kreuzungen geplant:

  • vor der Fußgängerampel an der U-Bahnstation Klein Borstel (Umstieg zur U1)
  • Stübeheide
  • Schluchtweg
  • Kornweg
  • Borstels Ende (Südseite; bereits im Bezirk Wandsbek und im 2. Planungsabschnitt Wellingsbüttler Weg)

Baumbestand:

In der Wellingsbütteler Landstraße liegt ein wertvoller Baumbestand aus Linden und Kastanien vor. Die vorhandenen Baumscheiben bleiben in ihrer Größe erhalten. Beachtet wird, dass die zu erhaltenden Bäume und ihre Baumwurzeln mit baumpflegerischen Maßnahmen geschützt werden und im wurzelnahen Bereich gegebenenfalls Sonderbauten berücksichtigt werden, um den Baumbestand nicht zu beschädigen. Eine ökologische Begleitung bei der baulichen Umsetzung ist vorgesehen.
Für die Sanierung der Wellingsbütteler Landstraße müssen dennoch 32 Bäume gefällt werden. Die Notwendigkeit zur Baumfällung ergibt sich zum Beispiel aus der Verbreiterung des Straßenquerschnitts zwischen den Hausnummern 36 und 50, um in diesem Bereich regelkonforme Breiten für die Radverkehrsführung anbieten zu können. Auch die neu einzurichtenden Bushaltestellen und die notwendigen Leitungsarbeiten machen in Einzelfällen Baumfällungen erforderlich. Für die zu fällenden Bäume werden insgesamt 34 neue Bäume gepflanzt.

Parkplätze:
Die Parkplätze in der Wellingsbütteler Landstraße bleiben nach der Sanierung weitestgehend erhalten. Dennoch entfallen zum Schutz der Bäume und zur Stärkung des Alleecharakters einige Parkmöglichkeiten im öffentlichen Raum. Auch durch die geplanten Bushaltestellen sowie die zusätzlichen Querungsmöglichkeiten für Fußgängerinnen und Fußgänger und zusätzliche Abstellmöglichkeiten für Fahrräder fallen vereinzelt Parkplätze im öffentlichen Raum weg. Die Parkplätze in der Wellingsbütteler Landstraße werden nicht markiert und bodenschonender gepflastert.

Straßenentwässerung:

Die Fahrbahn wird mit Dachgefälle erneuert. In diesem Zug werden auch die Trummen, Trummenanschlussleitungen und Wasserläufe im Planungsgebiet komplett erneuert. Das Prinzip der Trummenentwässerung bleibt weiterhin bestehen.

Die Hamburger Stadtentwässerung (HSE) wird im Vorwege der Straßenbaumaßnahme das vorhandene Mischwassersiel erneuern und wesentlich größer dimensionieren. Aufgrund der ausreichenden neuen Siel-Durchmesser ist laut HSE zukünftig ausreichend Stauraum vorhanden und daher keine weiteren Regenwasserbehandlungsmaßnahmen erforderlich, um die Mittlere Alster vor stofflichen und hydraulischen Belastungen zu schützen. Zudem werden vor der Straßenbaumaßnahme seitens der HSE auch drei vorhandene Überlaufbauwerke an die neuen Dimensionen angepasst. Im Zuge der Siel-Baumaßnahme werden auch die Hausanschlussleitungen bis zur Grundstücksgrenze erneuert.



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PLANUNGSABLAUF


Icon Planungsprozess 1

1. Planungsauftrag erteilt

Dieser Punkt im Planungsablauf ist bereits erledigt


Icon Planungsprozess 2

 2. Formale Abstimmung der Planung (erste Verschickung)

Dieser Punkt im Planungsablauf ist bereits erledigt


Icon Planungsprozess 3

 3. Vorstellung im zuständigen Ausschuss

Dieser Punkt im Planungsablauf ist bereits erledigt


Icon Planungsprozess 4 4. Einarbeitung der Stellungnahmen zur Planung


Dieser Punkt im Planungsablauf ist bereits erledigt


Icon Planungsprozess 2 5. Formale Abstimmung der Planung (zweite Verschickung)
aktueller Planungstand

 Icon Planungsprozess 56. Fertigstellung der Planung (Schlussverschickung)


 Icon Planungsprozess 37. Vorstellung im zuständigen Ausschuss


 Icon Planungsprozess 78. Genaue Festlegung des Bauablaufs


 Icon Planungsprozess 89. Umbau der Wellingsbütteler Landstraße




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KONTAKT

Ihre Fragen zur Planung richten Sie bitte an:
lsbgkommunikation@lsbg.hamburg.de

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