Baustellenkoordinierung und Verkehrsflussverbesserung

Eine Großstadt wie Hamburg kann nicht frei von Baustellen bleiben. Zu einem großen Teil sind die hamburgischen Infrastrukturanlagen 30 bis 40 Jahre alt. Das bedeutet, dass u.a. die Straßen aufgrund der damaligen Bemessungsgrößen nicht für die heutige Verkehrsbelastung und den daraus resultierenden Beanspruchungen, vor allem des Schwerverkehrs, ausgelegt sind. So führen hohes Alter mit natürlichen Abnutzungserscheinungen wie z. B. Oxydation sowie starken verkehrlichen Beanspruchungen leider recht zeitgleich zu Schäden in vielen Bereichen des Straßennetzes. Ähnliches gilt übrigens auch für Leitungen im Untergrund (Gas, Wasser, Strom), die ebenfalls Baustellen auslösen können. Eine intakte Straßeninfrastruktur ist eine Grundvoraussetzung für moderne Mobilität und eine wirksame Maßnahme für ein langfristiges Sicherstellen des Verkehrsflusses. Damit der Gesamtverkehrsfluss dennoch mit ausreichender Leistungsfähigkeit sichergestellt werden kann und Ausweich- und Umleitungsstrecken in gleicher Fahrtrichtung zur Verfügung stehen, gibt es im Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) den Fachbereich Verkehrsflussverbesserung.

LSBG - Baustellenkoordinierung in Hamburg - Hamburg - FHH

Aufgaben der Verkehrsflussverbesserung
Jedes Jahr wird im Hamburger Straßennetz an ca. 25.000 Stellen gebaut. Von diesen Baustellen befinden sich über 3.700 in den wichtigen Hauptverkehrsstraßen und erfordern daher eine sorgfältige Koordinierung, um Behinderungen für den Verkehrsfluss auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Das ist die Aufgabe des Fachbereichs „Verkehrsflussverbesserung" im Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer.

Hier werden die eingehenden Informationen aller Straßenbaudienststellen, Leitungsunternehmen und privaten Bauherren gesammelt und ausgewertet. Bei der Baustellenkoordinierung ist es das Ziel, zeitgleiche Baustellen z. B. auf wichtigen parallelen Straßen zu verhindern, so dass dem Verkehr störungsfreie Alternativrouten zur Verfügung stehen.

Für die Koordinierung spielt nicht nur die rein zeitliche Überlegung oder räumliche Nähe eine Rolle, sondern auch die Fahrbeziehungen insgesamt. Es kann außerdem Unvorhergesehenes vorkommen, das ad-hoc Einfluss auf die Bauarbeiten nehmen kann, z. B. Abweichungen im Baugrund, fehlende Fachkräfte in der Bau-Branche, Witterungseinflüsse, Unfälle, Ferien- und Hauptverkehrszeiten oder Baumaßnahmen privater Unternehmen.

Wichtig zu wissen ist, dass Baustellenkoordinierung nicht heißt, dass es keinen Stau oder stockenden Verkehr mehr gibt, insbesondere zu den Hauptstoßzeiten.

Durchführung / FAQ / Links / Dokumente

Wer ist für die Koordinierung meiner Baumaßnahme zuständig: Struktur des Fachbereichs Verkehrsflussverbesserung

Ich habe ROADS, möchte aber eine Maßnahme per Formular melden: Formular mit Makros - Formular ohne Makros 

Ich habe kein ROADS und möchte eine Maßnahme per Formular melden: Formular mit Makros - Formular ohne Makros

Ich möchte wissen, ob meine Maßnahme auf dem dynamischen Koordinierungsnetz liegt: Geoportal

Ich möchte mich über aktuelle Baumaßnahmen informieren: www.hamburg.de/baustellen​​​​​​​
Oder: 040 428 28 2020

Kontakt

Fachbereich Verkehrsflussverbesserung
Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation
Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer
Sachsenfeld 3-5 • 20097 Hamburg