Historische Brücken für die Zukunft

Die Wartenaubrücke in der Dämmerung.
© Stefan Klink

Historische Brücken für die Zukunft fit machen

Die behutsame Sanierung von historischen und denkmalgeschützten Brücken ist eine herausfordernde Aufgabe, für die viel Fingerspitzengefühl erforderlich ist.

Unter den ca. 2.500 Brückenbauwerken in Hamburg gibt es zahlreiche historische und denkmalgeschützte Brücken – Brücken die vor über 100 Jahren gebaut wurden. Diese instand zuhalten und für die kommenden Generationen zu bewahren, ist ein große und anspruchsvolle Aufgabe. 

Historische Brücken waren als sie geplant und gebaut wurden, für eine ganz andere Verkehrsbelastung ausgelegt als heutzutage. Fuhren vor 100 Jahren überwiegend Kutschen über die Brücken, rollt heute vielerorts der Schwerlastverkehr darüber. Aber nicht nur die Verkehrsmittel haben sich verändert, sondern auch die Baumaterialien – etwa bestimmte Steine oder auch Farben von Anstrichen. Eine Herausforderung für Ingenieur:innen. Da darf die Liebe zum Detail nicht fehlen, wenn eine historische Brücke saniert wird. 

Best Practice

Ansicht der sanierten Lombardsbrücke
© LSBG

Neu gemacht im alten Stil

Die Lombardsbrücke prägt mit ihren gewungenen Formen das Bild und beliebte Fotomotiv an der Binnenalster. Ziel der Planer:innen war es es, so viel Originalsubstanz wie möglich zu erhalten – und fehlende Elemente originalgetreu nachzubilden.

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Ansicht der sanierten Krugkoppelbrücke
© LSBG

Konstruktions-Sprache einer Brücke verstehen

Die Krugkoppelbrücke prägt mit ihrer formschönen Bauweise seit fast 100 Jahren das Bild der Außenalster. Die Denkmalgeschützte Brücke wurde ganz behutsam restauriert. Dabei legten die Fachexpert:innen viel Wert darauf die „Konstruktions-Sprache der Brücke“ zu verstehen.

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