Hamburg hat mehr Brücken als Venedig und Amsterdam zusammen: Genug zu tun also für unseren Geschäftsbereich Konstruktive Ingenieurbauwerke (GB K) und unseren Geschäftsbereich Betriebe (GB B). Die Kolleg:innen sind für rund 1200 Straßen, Fuß- und Radwegbrücken sowie einige hundert weitere Ingenieurbauwerke wie Tunnel, Trogbauwerke, Schilderbrücken, Stütz- und Lärmschutzwände verantwortlich. Rund 90 Mitarbeitende sind im GB K beschäftigt, aus dem Bau-, Verkehrs-, Umwelt- und Wirtschaftsingenieurwesen ebenso wie aus der Bautechnik, darunter Fachleute für Stahl- und Schweißtechnik, Beton und Asphalt. Sie setzen bestehende Bauwerke instand, sanieren aufwändig historische Wahrzeichen oder planen und entwickeln neue Brücken. Dazu nutzen sie maßgeblich digitale Verfahren wie BIM (Building Information Modelling).
Nachstehend eine kleine Auswahl des Projektportfolios im GB K.
Sandstein und bauchige Baluster sind jetzt ins rechte Licht gerückt. Denn an der Alster leuchtet die neue Fassadenbeleuchtung der Lombardsbrücke. LED-Lichtleisten und Spots sorgen für die passende Szenerie an dem aufwändig sanierten Hamburger Wahrzeichen.
Nach mehr als 75 Jahren führt wieder eine Verbindung der Maurienstraße über den Osterbekkanal in Barmbek. Die barrierefreie Fuß- und Radfahrbrücke fügt sich elegant in die Umgebung ein und erhielt 2023 die Auszeichnung als „Bauwerk des Jahres”.
Auf der Veloroute 9 von Bergedorf in die Hamburger Innenstadt ist eine 65 Meter lange Radwegbrücke entstanden. Sie führt im Gewerbegebiet Billbrook über einen Tidekanal der Elbe. Auffällig ist der markante Stahlüberbau dieser Brücke.
Der Verkehr auf der Bundesstraße B5 aus und nach Bergedorf rollt über diese Brücke. Sie überspannt eine Bahntrasse, ihre Vorgängerin wurde nach über 60 Jahren abgerissen und durch den Neubau ersetzt.
Der GB K saniert das stark frequentierte Kreuzungsbauwerk: Hier sind Fernzüge und S-Bahnen ebenso unterwegs wie LKW, Autos, Fahrräder und Fußgänger:innen. Der rd. 100-Millionen-Euro-Umbau erfordert Verträge mit bis zu 40 Dienstleistenden.
Rund 20 Brücken führen über die Neuallermöher Fleete: Sie entstanden in den 90ern in Holz, dessen Nutzungsdauer ausgeschöpft ist.. Nun kommt die nächste Generation, diesmal aus Stahl und mit einer von einem Architekten entworfenen Geländer-Variation.
Elf Meter lang und drei Meter breit ist der Weg ins Glück: Die neue Hochzeitsbrücke im Bergedorfer Schlosspark ist nun stabil aus Stahl und mit Bohlen aus haltbarem Kunststoff versehen. Das Holzgeländer sorgt ganz im Stil des traditionsreichen Parks für Romantik.