Testfahrt: Unterwasserdrohne im Einsatz an der Schaartorschleuse
In einem Testprojekt prüft eine Unterwasserdrohne die Ausläufe und Tore der Schaartorschleuse.
Der LSBG prüft regelmäßig die Hochwasserschutzanlagen in Hamburg. So auch das Alsterschöpfwerk der Schaartorschleuse, eines der zentralen Anlagen in Hamburg. Dabei ist häufig der Einsatz von Tauchern notwendig.
In einem Testprojekt haben LSBG-Mitarbeitende aus dem Bereich Assetmanagement und die LSBG-Drohnenpiloten aus dem DigiLab zusammen mit der Firma H2O Drones aus den Niederlanden eine Testfahrt an der Schaartorschleuse gemacht. Untersucht wurden dabei die Ausläufe und Tore der Schleusenanlage unter Wasser. Gerade in Hamburg als Hafen- und Gewässerstandort ist diese Technologie besonders interessant: Unterwasserdrohnen können schnell eingesetzt werden, liefern auch in trübem Wasser verwertbare Aufnahmen und ermöglichen sonargestützte Scans ohne Taucheinsatz oder Trockenlegung der Anlage.
So lassen sich beispielsweise Risse im Mauerwerk, Schlammablagerungen oder Fremdkörper wie angetriebene Äste erfassen. Die KI-gestützte Software setzt die Sonardaten anschließend zu einem 3D-Modell zusammen. Die Auswertung der Aufzeichnungen läuft derzeit.