Weitere Fäll- und Rückschnittarbeiten im Zuge der Erneuerung einer Uferwand am Eilbekkanal

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) erneuert im Auftrag des Bezirksamtes Hamburg-Nord zwischen März 2019 und Dezember 2020 die nördliche Uferwand des Eilbekkanals zwischen der Richardstraßen- und der Wagnerstraßenbrücke. Bei Untersuchungen hat sich herausgestellt, dass die Standsicherheit der vorhandenen Uferwand langfristig nicht gewährleistet ist.

Weitere Fäll- und Rückschnittarbeiten im Zuge der Erneuerung einer Uferwand am Eilbekkanal


Die über 100 Jahre alte, mit einer Natursteinmauer verkleidete Betonwand, steht in diesem Bereich auf Holzpfählen, die direkt unterhalb der Betonwand stark verrottet sind. Zudem weist die Natursteinmauer teilweise Risse auf.

Auf einer Länge von 170 Metern wird deshalb eine neue, mit Klinkersteinen verkleidete Stahlbetonwand, vor die vorhandene Uferwand gesetzt und mit Stahlspundwänden im Boden verankert. Die Spundwände werden mit schwimmenden Geräten erschütterungsarm eingepresst. Mit diesem Bauverfahren werden die Einflüsse auf die alte Bausubstanz und der Geräuschpegel auf ein Minimum reduziert. Die Arbeiten erfolgen überwiegend von der Wasserseite aus. Während der Baumaßnahme müssen deshalb die auf der Nordseite liegenden fünf Hausboote vorübergehend auf die Südseite des Eilbekkanals verlegt werden. 

Die Baumaßnahme ist in zwei Abschnitte unterteilt. Als vorbereitende Maßnahmen für den 2. Bauabschnitt führt der LSBG voraussichtlich ab 25. November 2019 östlich der Richardstraßenbrücke Fäll- und Rückschnittarbeiten an der Böschungsvegetation durch. Die Rückschnitte sind als Baufeldfreimachung eine wichtige Voraussetzung für die Umsetzung der Baumaßnahme.

Die Fäll- und Rückschnittarbeiten erfolgen gem. § 39 BNatSchG (Bundesnaturschutzgesetz) unter Begleitung eines sachverständigen Baumkontrolleurs und werden spätestens Ende Februar 2020 abgeschlossen sein. Der LSBG wird im Rahmen der Baumaßnahme Neupflanzungen vornehmen und die Baumbilanz dadurch ausgleichen.