Krugkoppelbrücke: Grünanlagen nach historischem Vorbild

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) setzt seit Januar 2018 die denkmalgeschützte Krugkoppelbrücke instand. Die Brücke wurde in den Jahren 1927/28 nach einem Entwurf von Oberbaudirektor Fritz Schumacher errichtet. Neben der Instandsetzung der Brücke werden auch die Frei- und Grünanlagen nach historischem Vorbild neu gestaltet, um die Aufenthaltsqualität zu erhöhen.

Krugkoppelbrücke: Grünanlagen nach historischem Vorbild


In der Zeit vom 20. bis 22. Februar müssen dazu zunächst Sträucher gerodet werden, auch 25 Bäume werden gefällt und 17 neu gepflanzt. Die Baumfällungen erfolgen mithilfe eines Kranes. Fußgänger und Radfahrer können die Brücke jedoch weiterhin queren.

Die Böschungsbereiche sollen mit Säulenbäumen und einer flachen Bepflanzung durch Efeu und Rasen neu gestaltet werden, um die Brücke als Abschluss der Außenalster hervorzuheben. Diese stadtplanerische Torfunktion der Brücke mit den angrenzenden Bereichen war von Fritz Schumacher bereits vorgesehen und wird nun wieder hergestellt. Die Krugkoppelbrücke überspannt die Mündung des Alsterlaufes in die Außenalster, sie dient Fußgängern, Radfahrern und dem Autoverkehr als Verbindung zwischen den Stadtteilen Harvestehude und Winterhude.