Elbchaussee Baumaßnahme

Die Grundinstandsetzung der Elbchaussee erfolgt ab Mai 2021. Es werden in voraussichtlich zwei Bauabschnitten der Straßenraum der Elbchaussee (LSBG) und die Trinkwasserhauptleitung unterhalb der Straße (HW) erneuert, Leitungsarbeiten und Neuverlegungen bei den Strom- und Gasleitungen durchgeführt und teilweise neue Hausanschlüsse gebaut (SNH und GNH).

Elbchaussee Baumaßnahme




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Bauprojektziele


Grafik Bauziele



  • Verkürzung der Bauzeit des 1. Bauabschnitts um mindestens 3 Jahre durch die Kooperation der Baulastträger (ursprünglich erforderlich sechs Jahre)
  • eine für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer sichere und komfortablere Elbchaussee
  • zukunftsfähige und leistungsstarke Infrastruktur für die Anwohnerinnen und Anwohner
LSBG
sichere und leistungsfähige Verkehrsanlagen
HW
Erneuerung Trinkwasserleitung
GNH
Sanierung Stahlleitungen, Erneuerung Hausanschlüsse
SNH
neue Mittel- und Niederspannungskabel, Erneuerung Hausanschlüsse




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Bauablauf


ERSTER BAUABSCHNITT MANTEUFFELSTRASSE BIS PARKSTRASSE

Die Bautätigkeiten werden durch den Einsatz von jeweils zwei Kolonnen für jedes Gewerk immer an zwei Baufeldern gleichzeitig durchgeführt. Durch die Bündelung der Bautätigkeiten konnte die geplante Bauzeit nahezu halbiert werden. Sie beträgt nun rund drei Jahre. Bestandteil der Bauablaufplanung ist zudem ein umfangreiches, genehmigtes Verkehrskonzept, das insbesondere auch die Belange der A7-Baumaßnahmen berücksichtigt. Für eine optimale Koordinierung der verschiedenen Baumaßnahmen wird zudem sehr eng auch mit Wärme Hamburg zusammengearbeitet, die im Bereich Elbchaussee Leitungsarbeiten durchführen. 


ZWEITER BAUABSCHNITT PARKSTRASSE BIS HOHENZOLLERNRING

Der zweite Bauabschnitt wird frühestens mit der Fertigstellung des ersten Bauabschnitts (West) beginnen und hängt v. a. vom Baufortschritt der Baumaßnahme des Deckels Altona sowie anderer großer Baumaßnahmen im Bereich Altona ab.



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Verkehrsführung und Anliegerinformationen


VERKEHRSFÜHRUNG WÄHREND DER BAUZEIT


Sperrungen für den Durchgangsverkehr im Bereich Manteuffelstraße bis Parkstraße

Um einen weiteren Abschnitt der notwendigen Grundinstandsetzung der Infrastruktur fertigzustellen, wird die Elbchaussee zwischen Christian-F.-Hansen-Straße und Sieberlingstraße ab Montag, 5. September 2022, bis Freitag, 7. Oktober 2022 für den Durchgangs-, Liefer- und Radverkehr gesperrt. Ab dem 4. Oktober 2022 bis zum Ende des Jahres 2022 wird der Bereich der Elbchaussee zwischen Sieberlingstraße (inklusive der Kreuzung Sieberlingstraße) und Winckelmannstraße für den Durchgangs-, Liefer- und Radverkehr gesperrt. Rettungsfahrzeuge und Fußgänger:innen können die Baustelle jederzeit passieren. Für Anwohner:innen ist die Zufahrt zu ihren Grundstücken gewährleistet. 

In den Abschnitten ohne Sperrung ist die Elbchaussee als Einbahnstraße eingerichtet. Die Verkehrszeichen vor Ort sind zu beachten. Zeitweise kann es aufgrund von Bautätigkeiten zu Verzögerungen kommen. Die Sperrungen sind notwendig, um einen weiteren Bauabschnitt der Grundinstandsetzung der Elbchaussee in den kommenden Monaten fertigzustellen.

Anliegerverkehr im Bereich Manteuffelstraße bis Parkstraße

Anwohner:innen der Elbchaussee erreichen die Elbchaussee in der Regel über folgende Straßen:

  • ab dem 5. September 2022 über die Eichendorffstraße, Winkelmannstraße, Sieberlingstraße, Elbschlossstraße, Christian-F.-Hansen-Straße und Baron-Voght-Straße;
  • ab dem 4. Oktober 2022 über die Eichendorffstraße, Winckelmannstraße, Elbschlossstraße, Christian-F.-Hansen-Straße und Baron-Voght-Straße. Die Kreuzung Elbchaussee/Sieberlingstraße ist dann bis Ende des Jahres gesperrt.

Entlastungs- bzw. Ausweichstrecken

Ab Elbchaussee / Manteuffelstraße / Mühlenberg stehen zwei Entlastungsstrecken zur Verfügung. Beide sind stadtein- und stadtauswärts zu befahren.

Variante 1:
Schenefelder Landstraße → Isfeldstraße → Osdorfer Landstraße (B 431) → Osdorfer Weg → Ebertallee → Dürerstraße → Beselerplatz → Reventlowstraße → Halbmondsweg

Variante 2:
Schenefelder Landstraße → Isfeldstraße → Osdorfer Landstraße (B 431) → Osdorfer Weg → Friedensallee → Hohenzollernring

Führung des Fuß- und Radverkehrs

Der Fußverkehr kann jederzeit das Baufeld passieren. Innerhalb des Baufeldes wird der Fußverkehr einseitig geführt. Fußgängerampeln garantieren eine sichere Straßenquerung.

Für den Radverkehr wird eine eigene Umleitung eingerichtet und ausgeschildert:

Variante 1:
Veloroute 1 nördlich der Elbchaussee,

Variante 2:
Elberadweg südlich der Elbchaussee.

Alternative ÖPNV-Verkehre 

Mit dem Start der mehrjährigen Bauarbeiten im Mai 2021 hat der hvv sein Busangebot angepasst. Es haben sich Fahrtwege und Fahrpläne der Linien X86, 21, 111, 112, 286 und 392 geändert. Nicht betroffen sind die Linien 15 und 115. Neu eingerichtet werden für die Dauer der Straßenbaumaßnahmen die Buslinien X21 und 215.

Aufgrund der Baustellensituation und der beengten Straßenverhältnisse können die Haltestellen Halbmondsweg, Zedernweg, Winckelmannstraße, Holztwiete, Sieberlingstraße und Elbschlossstraße zur Zeit nicht bedient werden.

Alle Anpassungen im Detail finden Sie auf www.hvv.de/elbchaussee. Über die Änderungen im öffentlichen Personennahverkehr informiert der hvv auch in seiner hvv App und telefonisch unter 040 19449.

zu den Verkehrsführungsplänen und Anliegerinformationen




 


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INFRACREW HAMBURG-Kooperationsprojekt


Schaubild zusammenfassende Leistungsspektrum der INFRACREW


 

Die INFRACREW HAMBURG ist ein Zusammenschluss einiger städtischer Baulastträger. Dazu gehören die Hamburger Bezirke, die Hamburg Port Authority (HPA), Hamburg Wasser (HW), Gasnetz Hamburg (GNH), der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) und Stromnetz Hamburg (SNH). Gemeinsam gestalten sie Hamburgs Infrastruktur.

Die Grundinstandsetzung der Elbchaussee ist das erste Bauprojekt in Hamburg das in Kooperation erfolgt. Die Kooperationspartner dieses Bauprojekts sind der LSBG, HW, SNH und GNH. Gemeinsam werden sie die Elbchaussee sanieren. Das bedeutet, sie stimmen ihre Bauablaufplanung inklusive des Verkehrskonzepts, ihre verschiedenen Baumaßnahmen/Gewerke innerhalb des Bauprojekts aufeinander ab und setzen ihre Leistungen in einer gemeinsamen Baustelle um. Projektbezogen wurden dazu auf baufachlicher Ebene Kooperationsverträge abgeschlossen, die Leistungen gemeinsam geplant und ausgeschrieben, die dann entsprechend baulich umgesetzt werden. 

Durch die kooperativen Bauleistungen sorgt die INFRACREW HAMBURG für viele Synergieeffekte, zum Beispiel hinsichtlich des zeitlichen und des kostentechnischen Aufwands. Gemeinsam genutzte Leistungen, wie das Verkehrskonzept und die Verkehrslenkung, werden gemeinsam getragen. Außerdem muss die Baustelle für vier Gewerke nur einmal eingerichtet und nach Beendigung auch nur einmal wieder abgebaut werden. Diese gesamten Abläufe werden von einen gemeinsam beauftragten Generalunternehmer durchgeführt. Somit wird die lokale Infrastruktur in kürzester Zeit in vielerlei Hinsicht fit für die Zukunft gemacht. Und das bedeutet weniger Belastungen und Einschränkungen für die Bürgerinnen und Bürger Hamburgs.





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