Elbchaussee-Dialog

Die Baumaßnahme soll die Nutzbarkeit der Elbchaussee für alle verbessern – egal ob zu Fuß, per Rad, Bus oder Auto. Um eine gute Lösung zu finden, gibt es ein mehrstufiges Beteiligungsverfahren, den „Elbchaussee-Dialog“

Elbchaussee-Dialog



Kapitelübersicht

Beteiligungsmöglichkeiten


AUSBLICK

Der Elbchaussee-Dialog zur Überplanung der Elbchaussee wird in 2022 fortgesetzt.


RÜCKBLICK

Beteiligungsplattform Elbchaussee-Dialog

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  • Erste Phase der online Beteiligung
    (26. März bis 16. April 2018)
    Interessierte konnten Anregungen, Fragen, Hinweise und Kritik zur Ist-Situation des Verkehrsraums in der Elbchaussee einbringen. 
    => zum Elbchaussee-Dialog Erste Phase
     
  • Informations- und Aktionsständen
    (25. März bis 8. April 2018)
    Interessierte konnten sich über das Projekt informieren und ihre Hinweise abgeben.
     
  • Erste öffentliche Dialog-Veranstaltung 
    (4. Mai 2018 im Kollegiensaal des Rathauses Altona, Platz der Republik 1)
     Die Veranstaltung fokussierte auf den Ist-Zustand des Verkehrsraumes in der Elbchaussee.
     
  • Zweite Phase der online Beteiligung
    (22. Oktober bis 4. November 2018)
    Die entwickelten Varianten konnten kommentiert und bewertet werden.
    => zum Elbchaussee-Dialog Zweite Phase
     
  • Zweite öffentliche Dialog-Veranstaltung 
    (16. November 2018 in der Rudolf-Steiner-Schule in Nienstedten)
    Die bisherigen Ergebnisse aus dem Dialog-Prozess wurden aufgriffen und  weitere Diskussions- und Erörterungsmöglichkeiten für die Teilnehmer:innen angeboten.

Die Ergebnisse aus der ersten Phase des Elbchaussee-Dialogs sind soweit möglich in die bisherigen Überlegungen zur Überplanung für die Sanierung der Elbchaussee eingeflossen.


Kapitelübersicht

Planungsablauf

Die Planung zur Umgestaltung der Elbchaussee ist in mehrere Abschnitte unterteilt. Der erste Abschnitt verläuft von der Parkstraße bis Manteuffelstraße. Der zweite Abschnitt von Parkstraße bis zum Hohenzollernring und der dritte Abschnitt erstreckt sich vom Hohenzollernring bis zum Altonaer Rathaus.

Diese Unterteilung ist erforderlich, da mit den Bautätigkeiten im westlichen Abschnitt zwischen Manteuffelstraße und Parkstraße begonnen werden soll und somit die Verkehrsplanung für diesen Abschnitt auch als erste fertiggestellt werden musste.

Erstverschickung  (Manteuffelstraße bis Hohenzollernring)

Eine erste Verschickung der durch den Dialogprozess entstandenen Planung für den Verkehrsraum zwischen Manteuffelstraße bis Hohenzollernring erfolgte im Juli 2019.

Aufgrund der zu dieser Planung abgegebenen Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange (TöB) musste die erste Verschickung durch das Planungsteam überarbeitet werden. Der Fokus der Überarbeitung lag aufgrund des geplanten Baubeginns im westlichen Abschnitt der Elbchaussee auf dem Bereich zwischen Parkstraße bis Manteuffelstraße.

Zweitverschickung (Parkstraße bis Manteuffelstraße)

Eine zweite Verschickung, also eine erneute formale Abstimmung der überarbeiteten Planung erfolgte zu Jahresbeginn 2020, einschließlich einer Vorstellung der Verschickung im zuständigen Bezirksausschuss. Die zweite Verschickung bezog sich ausschließlich auf den Bereich von Parkstraße bis Manteuffelstraße.

Schlussverschickung (Parkstraße bis Manteuffelstraße)

Im Juni 2020 wurde die Planung für den Bereich von Parkstraße bis Manteuffelstraße schlussverschickt.

Überarbeitung der Schlussverschickung (Parkstraße bis Manteuffelstraße)

Zur weiteren Verbesserung der Radverkehrssituation in dem Abschnitt von Parkstraße bis Manteuffelstraße  wurde die Schlussverschickung Anfang 2021erneut angepasst und am 15. Februar 2021 der Öffentlichkeit und Medien vorgestellt.

zu den Planunterlagen




Kapitelübersicht

Planungsergebnisse

Visualisierung Elbchausse

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KERNELEMENTE DER ÜBERPLANUNG

(ERSTER BAUABSCHNITT ZWISCHEN PARKSTRASSE BIS MANTEUFFELSTRASSE)

Radverkehr

Mit Ausnahme der Kreuzungs- und Einmündungsbereiche wird der bisher vorgesehene Radfahrstreifen überall durch den so genannten Kopenhagener Radweg ersetzt. Dieser wird deutlich mit einem Bordstein zur Fahrbahn abgegrenzt.
Eine Führung des Radverkehrs im Mischverkehr ist in Teilen sowohl stadteinwärts als auch in einem sehr kurzen Stück stadtauswärts unumgänglich. Um den Radverkehr auf der Straße in diesen Bereichen besser sichtbar zu machen, werden in regelmäßigen Abständen Fahrradsymbole mit Pfeilen auf der Fahrbahn aufgebracht (so genannte Piktogrammkette). Ein herkömmlicher Radweg, wie bisher, ist stadteinwärts nur im Bereich Teufelsbrück geplant.

Fußverkehr

Die Gehwege werden nicht zur Nutzung für den Radverkehr freigegeben, um Konflikte zwischen Rad- und Fußverkehr zu vermeiden. Die Gehwege werden von der Breite her barrierefrei hergestellt. 

Autoverkehr

Die Fahrbahnbreite für den Kfz-Verkehr wird auf max. 6,50 m reduziert, ein Aneinander-Vorbeifahren von zwei Bussen oder LKW ist sichergestellt. Auf einem gut 320 m langen Abschnitt östlich der Kirche Nienstedten wird Tempo 30 eingerichtet, ansonsten gilt Tempo 50 auf diesem Abschnitt der Elbchaussee.



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