Umbau Ehestorfer Heuweg

Der LSBG baut die Verkehrsflächen im Ehestorfer Heuweg um. Die Geh- und Radwege entsprechen nicht mehr dem geforderten Standard und sind in einem schlechten baulichen Zustand. Auch die Fahrbahn und die Entwässerungseinrichtungen müssen dringend erneuert werden. Hier finden Sie aktuelle Informationen zum Projektfortschritt und Hintergründe der notwendigen Sanierung.
 

Umbau Ehestorfer Heuweg

Ehestorfer Heuweg 1.Bauabschnitt (Landesgrenze bis Buskehre)


Ehestorfer Heuweg 1.Bauabschnitt - Landesgrenze bis Buskehre (©LSBG)

 

vergrößern Ehestorfer Heuweg 1.Bauabschnitt (Landesgrenze bis Buskehre) (Bild: Ehestorfer Heuweg 1.Bauabschnitt - Landesgrenze bis Buskehre (©LSBG))

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) hat die Bauarbeiten im ersten, südlichen Bauabschnitt des Ehestorfer Heuwegs beendet. Nach aktueller Planung werden die restlichen Bauarbeiten im nördlichen Abschnitt ab Frühjahr 2021 fortgesetzt und bis Mitte 2022 beendet sein. 

Anwohnerinnen und Anwohner sowie alle Personen mit einem Anliegen werden auch in den kommenden Bauphasen ohne große Umwege jederzeit von Norden und Süden durch den Ehestorfer Heuweg fahren können und die Häuser erreichen. Dafür sorgt eine extra angelegte Baustraße mit Begegnungsbuchten parallel zum Baufeld. Der LSBG geht damit auf die Bedürfnisse und Wünsche der Anwohnerinnen und Anwohner ein. Gleichzeitig ist durch die Lösung ein wirtschaftlich vertretbarer Bauablauf gewährleistet und die Bauzeit für die nächsten Abschnitte verringert sich mit der jetzt gefundenen Lösung auf etwa ein Jahr - gegenüber drei Jahren, die der Weiterbau unter den bisherigen Bedingungen gedauert hätte.

Querschnitt Begegnungsbucht

Querschnitt Begegnungsbucht Ehestorfer Heuweg

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Der Schotterweg parallel zum Baufeld stellt sicher, dass in den nächsten Bauphasen alle Personen mit einem Anliegen im Ehestorfer Heuweg, das heißt insbesondere Anwohnerinnen und Anwohner, Liefer- und Pflegedienste, die Müllabfuhr, Krankentransporte etc jederzeit sowohl von Süden als auch von Norden die Grundstücke entlang des Ehestorfer Heuweg erreichen. Lediglich die Durchfahrt für den überörtlichen Durchgangsverkehr wird gesperrt. Dieser nutzt weiterhin die Umleitungsstrecke über die A7 bzw. den Ehestorfer Weg.


Erreichbarkeit der Anlieger

Erreichbarkeit der Anlieger

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Die ansässige Schule ist von Süden weiterhin mit dem Bus erreichbar, von Norden zu Fuß und mit dem Fahrrad. Die weiteren Regelungen, etwa zur Zufahrt von Norden mit dem Bus, werden derzeit weiter zwischen dem LSBG, der Schulleitung und der Hamburger Hochbahn abgestimmt.


Informationsveranstaltungen:

Leider ist zu diesem Zeitpunkt aus gegebenem Anlass noch nicht gesichert, ob und wann der LSBG bereits angekündigte öffentliche Veranstaltungen durchführen kann. Wir werden Sie rechtzeitig informieren und stellen alle aktuellen Informationen hier zur Verfügung.


Hintergrund:

Seit Sommer 2018 saniert der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) den Ehestorfer Heuweg. Die Bauarbeiten sind in zwei Abschnitte unterteilt. Der erste Bauabschnitt reicht vom Abzweig Wulmsberg bis zur Niedersächsischen Landesgrenze, Abschnitt zwei von Wulmsberg bis Cuxhavener Straße. Der Ehestorfer Heuweg muss grundlegend erneuert werden: Die Geh- und Radwege entsprechen nicht mehr dem geforderten Standard und waren in einem schlechten Zustand. Auch die Fahrbahn und die Entwässerungseinrichtungen müssen dringend erneuert werden. Mithilfe der Baumaßnahme wird ein Unfallschwerpunkt entschärft und insbesondere für die Schüler der Rudolf-Steiner-Schule ein verkehrssicherer Schulweg hergestellt.

Im Bauverlauf wurden alte Versorgungsleitungen gefunden, die nicht im Katasterregister verzeichnet sind, zusätzlich hat sich während der Bauarbeiten ein sogenannter Tagesbruch gebildet. Dabei handelt es sich um eine Versackung, die ca. 50-80 Zentimeter groß ist und eine Tiefe von ca. fünf Metern hat.

Die Arbeiten im Ehestorfer Heuweg hatten sich zuletzt aufgrund mehrfach wechselnder Verkehrsführungen rund um die jeweiligen Baufelder entweder als problematisch für die Anwohnerinnen und Anwohner oder aber als nicht im angemessenen Kosten- und Zeitrahmen realisierbar herausgestellt. Der zuletzt betriebene Bauablauf unter ampelsignalisierter Blockverkehrregelung und die Bauleistung entsprachen nicht mehr dem ursprünglichen Bauvertrag. Der Bauvertrag ist deshalb aufgehoben worden und die Restleistung wird neu ausgeschrieben. Nach der neuen Planung rechnet der LSBG mit zwölf Monaten Bauzeit für die nächsten Abschnitte.

 

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