Ab dem 10. September 2026 starten die Arbeiten zum Umbau der Verkehrsflächen rund um den ZOB Harburg. Während der Bauzeit kommt es abschnittsweise zu Einschränkungen. Alle Informationen zum Bauablauf finden Sie auf dieser Seite.
Der Umbau des Harburger Doppelknotens ist ein zentrales Verkehrsprojekt in Hamburg-Harburg, das bis Ende 2027 in mehreren Phasen realisiert wird. Ziel ist die Neugestaltung der großen Kreuzung (B75 Buxtehuder Straße/Hannoversche Straße/Walter-Dudek-Brücke/Moorstraße), die Entschärfung von Unfallhäufungsstellen sowie die Optimierung und damit verbunden die Kapazitätssteigerung des ZOB.
Um eine moderne, barrierefreie und leistungsfähige zentrale Busanlage in Harburg zu gewährleisten, modernisiert und erweitert die Hochbahn den gesamten ZOB Harburg, der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) ertüchtigt mit zeitgemäßen Infrastrukturmaßnahmen den umliegenden Straßenraum und den sogenannten Doppelknoten Moorstraße / Hannoversche Straße / Walter Dudek-Brücke / Buxtehuder Straße.
Der Umbau der Doppelkreuzung startet am 10. September 2026 und soll Ende September 2027 beendet sein.
Bauabschnitt 1 (10.09.2026. - 21.02.2027)
Bauabschnitt 2 (21.02.2027 - Ende September 2027):
Bitte beachten Sie, dass Verzögerungen bedingt durch das Wetter oder andere Einflüsse nicht ausgeschlossen werden können. Um die Einschränkungen für Sie so gering wie möglich zu halten, haben wir die Bauarbeiten mit den Maßnahmen im Umfeld sorgfältig aufeinander abgestimmt.
Kfz-Verkehr:
Vom 10.09.2026. - 21.02.2027 sind die Moorstraße und Hannoversche Straße Süd vollgesperrt. Ab 21.02.2027 bis September 2027 wird dann die Hannoversche Straße Nord voll gesperrt. Detaillierte Informationen zur Verkehrsführung und der Erreichbarkeit des Phönix Centers finden sie hier.
Busverkehr:
Der Busverkehr in der Moorstraße wird vom 10.09.2026. bis zum 21.02.2027 umgeleitet. Ersatzbushaltestellen werden im Großmoordamm und im Harburger Ring eingerichtet .
Bushaltestelle in der Moorstraße außer Betrieb
Rad- und Fußverkehr:
Der Rad- und Fußverkehr wird in allen Bauphasen sicher durch oder entlang des Baufeldes geführt. Für den Radverkehr kommt es zeitweise (10.09.2026.-21.02.2027) zur Umleitung der Hannoverschen Straße Süd.
Zufahrten bleiben - soweit möglich - offen. Falls es davon Abweichungen gibt, informieren wir Sie direkt vor Ort. Fußläufig sind die Grundstücke jederzeit erreichbar
Parkflächen innerhalb des Baufeldes stehen nicht zur Verfügung. Bitte nutzen Sie umliegende Parkmöglichkeiten.
Das Parkhaus „Phoenix-Center“ bleibt stehts über beide Zufahrten erreichbar. Weitere Parkhäuser sind u.a. „Harburg Arcaden“, „Harburg Caree“ und „Krummholzberg“ im näheren Umfeld.
Ein Stellplatz für Besucher der Arztpraxen ist in der Moorstraße eingerichtet.
Abfallentsorgung und Rettungswege sind jederzeit sichergestellt.
Das übergeordnete Ziel der Planungen war es, alle Verkehrsteilnehmer (Kfz, Radverkehr, Fußverkehr, ÖPNV) bei der Neugestaltung des Straßenraumes zu berücksichtigen und die zurzeit geltenden Regelwerke umzusetzen. Die Kriterien der Verkehrssicherheit und Funktionalität standen im Vordergrund. Der Umweltverbund soll im Besonderen gefördert werden. Der Doppelknoten liegt auf einer der wenigen Strecken im Hamburger Süden, die für Schwertransporte bis 160 Tonnen zugelassen ist.
Aus der Baumaßnahme „Umgestaltung ZOB Harburg“ in der Hannoverschen Str. (Süd) ergeben sich neue Farbeziehungen in und aus dem Doppelknoten. Diese mussten bei der Umgestaltung des Doppelknotens berücksichtigt werden. Die geplante Kapazitätserweiterung des ZOB durch die Hochbahn im Rahmen des „Hamburg Takt“ kann nur erreicht werden, wenn die Zufahrten zum ZOB leistungsfähig sind, daher lag ein besonderer Fokus auf den Belangen des Busverkehrs. Weiterhin sollen auch die Fahrgäste des ÖPNVs den ZOB zukünftig fußläufig ohne Umwege und barrierefrei erreichen.
Im Rahmen der Baumaßnahme „Ersatzneubau Hannoversche Brücke“ wurde die Brücke 2018/2019 mit einem neuen Querschnitt hergestellt. Dieser ist aktuell provisorisch an den Doppelknoten angeschlossen. Mit der Maßnahme Doppelknoten Harburg soll die Hannoversche Brücke endgültig an den Knotenpunkt angebunden werden. Der Doppelknoten stellt eine Unfallhäufungsstelle dar. Die Maßnahme dient daher auch der Erhöhung der Verkehrssicherheit. Nördlich des Doppelknotens ist eine Quartiersentwicklung geplant. Die sich daraus ergebenden Rahmenbedingungen wurden bei der Umgestaltung des Doppelknotens berücksichtigt.
Wir freuen uns über Ihr Interesse an diesem Bauprojekt.
Wenn Sie Fragen zur Planung haben, weitere Informationen wünschen oder uns Anregungen mit auf den Weg geben möchten – schreiben Sie uns gerne. Wir beantworten Ihre Nachricht so schnell wie möglich.
✉️ lsbgkommunikation@lsbg.hamburg.de