Doppelknoten Harburg

Doppelknoten Harburg

Eine Luftaufnahme die die Doppelkreuzung am Harburger ZOB zeigt; rechts oben ist das Phoenix-Center, in der Bildmitte oben der neue ZOB Harburg zu sehen
© LSBG

Doppelknoten Harburg

Aktuelles

📢 Die Bauarbeiten beginnen

Ab dem 10. September 2026 starten die Arbeiten zum Umbau der Verkehrsflächen rund um den ZOB Harburg. Während der Bauzeit kommt es abschnittsweise zu Einschränkungen. Alle Informationen zum Bauablauf finden Sie auf dieser Seite.

Das Projekt

Neugestaltung des zentralen Verkehrsknotens

Der Umbau des Harburger Doppelknotens ist ein zentrales Verkehrsprojekt in Hamburg-Harburg, das bis Ende 2027 in mehreren Phasen realisiert wird. Ziel ist die Neugestaltung der großen Kreuzung (B75 Buxtehuder Straße/Hannoversche Straße/Walter-Dudek-Brücke/Moorstraße), die Entschärfung von Unfallhäufungsstellen sowie die Optimierung und damit verbunden die Kapazitätssteigerung des ZOB.

Um eine moderne, barrierefreie und leistungsfähige zentrale Busanlage in Harburg zu gewährleisten, modernisiert und erweitert die Hochbahn den gesamten ZOB Harburg, der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) ertüchtigt mit zeitgemäßen Infrastrukturmaßnahmen den umliegenden Straßenraum und den sogenannten Doppelknoten Moorstraße / Hannoversche Straße / Walter Dudek-Brücke / Buxtehuder Straße. 

 

Bauarbeiten im Detail

Das wird gemacht: 

  • Neue Aufteilung der Fahrbahnflächen    
  • Eigene Busfahrstreifen und Busschleuse, Änderung der Fahrwege
  • Herstellung von regelkonformen Breiten der Rad- und Gehwege mit kompakter und intuitiver Radverkehrsführung, Fortführung der Radrouten 4 und 13 (ehemals Veloroute 11) sowie Anschluss der Radrouten+ Lüneburg und Tostedt
  • Großzügig dimensionierte Aufstellflächen vor den Ampeln für Fuß- und Radverkehr  
  • Fällung und Neupflanzung von 15 Bäumen und Anlegen von Blühwiesen und Staudenflächen  
  • Erneuerung der Entwässerungsanlagen mit Reinigung und Rückhaltung des Abwassers  
  • Herstellung von BlueGreenStreet-Elementen  
  • Grundinstandsetzung aller Verkehrsflächen

Ihre Vorteile nach der Baumaßnahme 

  • Leistungsfähigkeit für den Individual- und den Busverkehr wird sichergestellt, Verbesserung des Verkehrsflusses
  • Entschärfung von Unfallschwerpunkten im Kreuzungsbereich
  • Verbesserung von Fuß- und Radwegeverbindungen
  • engere Verknüpfung mit dem neuen Busbahnhof, der parallel von der Hochbahn neu gebaut wird.  
  • Einrichtung barrierefreier Bushaltestellen (halbe Busbuchten)
  • Erhöhter Grünflächenanteil
  • Zentrale Anfahrbarkeit von Bike+Ride-Anlagen im Doppelknoten

 

Projektgebiet

Betroffen ist der Bereich der Verkehrskreuzung zwischen dem Harburger ZOB und dem Phoenix-Center, wo fünf Hauptverkehrsstraßen zusammentreffen.  Hannoversche Straße Nord und Süd, Moorstraße, Buxtehuder Straße, Walter-Dudek-Brücke). 

Am Harburger Doppelknoten laufen fünf wichtige Ein- und Ausfallstraßen zusammen. Die Bundesstraße 75, die zahlreiche Umlandverkehre aufnimmt, durchquert den Stadtteil und in unmittelbarer Nähe zur Autobahn 1 sind ebenfalls täglich tausende Pendlerverkehre zu verzeichnen. Etwa 40.000 Fahrgäste nutzen den Zentralomnibusbahnhof (ZOB) in Harburg am Tag, mehr als 150 Busse fahren hier in der Spitzenstunde ab. 

Eine Luftaufnahme die die Doppelkreuzung am Harburger ZOB zeigt; rechts unten ist der neue ZOB Harburg zu sehen; links unten das Phoenix-Center
© LSBG

Bauablauf und Verkehrsführung

Wann und wo wird gebaut?

Der Umbau der Doppelkreuzung startet am 10. September 2026 und soll Ende September 2027 beendet sein.  

Bauabschnitt 1 (10.09.2026. - 21.02.2027)   

  • Bauzeit ca. 5,5 Monate  
  • Umbau und Asphaltierungsarbeiten südwestlicher Bereich Buxtehuder Straße, Deckensanierung Moorstraße / Instandsetzung Moorstraßenbrücke
  • Reparaturarbeiten in den Nebenflächen Moorstraße 

Bauabschnitt 2 (21.02.2027 - Ende September 2027): 

  • Bauzeit ca. 6,5 Monate  
  • Umbau und Asphaltierungsarbeiten nordöstlicher Bereich Doppelknoten Hannoversche Straße Nord, Buxtehuder Straße, Walter-Dudek-Brücke 

Bitte beachten Sie, dass Verzögerungen bedingt durch das Wetter oder andere Einflüsse nicht ausgeschlossen werden können. Um die Einschränkungen für Sie so gering wie möglich zu halten, haben wir die Bauarbeiten mit den Maßnahmen im Umfeld sorgfältig aufeinander abgestimmt.  

Grafische Darstellung des Bauabschnitts 1, südwestlicher Bereich Doppelknoten und Moorstraße in rot
© LSBG/Ingenieurbüro Münster GmbH

Wie wird der Verkehr geregelt?

Kfz-Verkehr:

Vom 10.09.2026. - 21.02.2027 sind die Moorstraße und Hannoversche Straße Süd vollgesperrt.  Ab  21.02.2027 bis September 2027 wird dann die Hannoversche Straße Nord voll gesperrt. Detaillierte Informationen zur Verkehrsführung  und der Erreichbarkeit des Phönix Centers finden sie hier.  

Busverkehr:

Der Busverkehr in der Moorstraße wird vom 10.09.2026. bis zum 21.02.2027 umgeleitet. Ersatzbushaltestellen werden im Großmoordamm und im Harburger Ring eingerichtet .

Bushaltestelle in der Moorstraße außer Betrieb

Rad- und Fußverkehr:

Der Rad- und Fußverkehr wird in allen Bauphasen sicher durch oder entlang des Baufeldes geführt. Für den Radverkehr kommt es zeitweise (10.09.2026.-21.02.2027) zur Umleitung der Hannoverschen Straße Süd.   

➡️Detaillierte Informationen zur Verkehrsführung

Grafische Darstellung des Bauabschnitts 2, nördlicher Bereich Doppelknoten in rot
© LSBG/Ingenieurbüro Münster GmbH

FAQ

Wie erreiche ich mein Grundstück?

Zufahrten bleiben - soweit möglich - offen. Falls es davon Abweichungen gibt, informieren wir Sie direkt vor Ort. Fußläufig sind die Grundstücke jederzeit erreichbar

Wo kann ich parken?

Parkflächen innerhalb des Baufeldes stehen nicht zur Verfügung. Bitte nutzen Sie umliegende Parkmöglichkeiten.  

Das Parkhaus „Phoenix-Center“ bleibt stehts über beide Zufahrten erreichbar. Weitere Parkhäuser sind u.a. „Harburg Arcaden“, „Harburg Caree“ und „Krummholzberg“ im näheren Umfeld. 

Ein Stellplatz für Besucher der Arztpraxen ist in der Moorstraße eingerichtet.

Können Einsatzfahrzeuge die Baustelle passieren und wird der Müll weiterhin abgeholt?

Abfallentsorgung und Rettungswege sind jederzeit sichergestellt. 

Rückblick

Rückblick

Das übergeordnete Ziel der Planungen war es, alle Verkehrsteilnehmer (Kfz, Radverkehr, Fußverkehr, ÖPNV) bei der Neugestaltung des Straßenraumes zu berücksichtigen und die zurzeit geltenden Regelwerke umzusetzen. Die Kriterien der Verkehrssicherheit und Funktionalität standen im Vordergrund. Der Umweltverbund soll im Besonderen gefördert werden. Der Doppelknoten liegt auf einer der wenigen Strecken im Hamburger Süden, die für Schwertransporte bis 160 Tonnen zugelassen ist.  

Aus der Baumaßnahme „Umgestaltung ZOB Harburg“ in der Hannoverschen Str. (Süd) ergeben sich neue Farbeziehungen in und aus dem Doppelknoten. Diese mussten bei der Umgestaltung des Doppelknotens berücksichtigt werden. Die geplante Kapazitätserweiterung des ZOB durch die Hochbahn  im Rahmen des „Hamburg Takt“ kann nur erreicht werden, wenn die Zufahrten zum ZOB leistungsfähig sind, daher lag ein besonderer Fokus auf den Belangen des Busverkehrs. Weiterhin sollen auch die Fahrgäste des ÖPNVs den ZOB zukünftig fußläufig ohne Umwege und barrierefrei erreichen. 

Im Rahmen der Baumaßnahme „Ersatzneubau Hannoversche Brücke“ wurde die Brücke 2018/2019 mit einem neuen Querschnitt hergestellt. Dieser ist aktuell provisorisch an den Doppelknoten angeschlossen. Mit der Maßnahme Doppelknoten Harburg soll die Hannoversche Brücke endgültig an den Knotenpunkt angebunden werden. Der Doppelknoten stellt eine Unfallhäufungsstelle dar. Die Maßnahme dient daher auch der Erhöhung der Verkehrssicherheit. Nördlich des Doppelknotens ist eine Quartiersentwicklung geplant. Die sich daraus ergebenden Rahmenbedingungen wurden bei der Umgestaltung des Doppelknotens berücksichtigt.

 

Eine Gruppe von Menschen die einem Redner zuhört.
© colourbox

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Doppelknoten Harburg - abgestimmte Planung - Bericht

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Kontakt

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Wir freuen uns über Ihr Interesse an diesem Bauprojekt.
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✉️ lsbgkommunikation@lsbg.hamburg.de