DigITAll bringt Digitalisierung von Verwaltungsprozessen im Hamburger Tiefbau voran
Nach acht Jahren haben wir das Projekt erfolgreich abgeschlossen
Am Anfang stand die Idee, den Tiefbau in Hamburg zu digitalisieren, D.h. verschiedene Anwendungen und Prozesse rund um das Thema „Straßenbau in Hamburg“ verschiedener städtischer und privater Veranlasser (wie z.B. Leitungsunternehmen) zu verbinden, zu digitalisieren und bei Bedarf neu zu strukturieren.
Das DigiLab des LSBG, 2019 als neuer „Start-Up“-Fachbereich innerhalb der Verwaltung gegründet, übernahm die Leitung und Steuerung des Projektes. Gemeinsam mit unseren Partnern Behörde für Verkehr und Mobilitätswende, Senatskanzlei, Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft, Behörde für Inneres und Sport, Hamburg Wasser, Hamburger Energiewerke, Hamburger Energienetze, Hamburger Port Authority, Hamburger Bezirke, Dataport, Landesbetrieb Geoinformation und Vermessung, WPS Workplace Solution GmbH und KPMG hat der LSBG viel erreicht:
Von der Erweiterung der digitalen Antrags- und Genehmigungsprozesse im Tiefbau, durch Start der neuen Tiefbaugenehmigungsverfahren mit Einführung von Oktagon Tiefbau in den Hamburger Bezirken und der HPA, eine überarbeitete Version des Online-Diensts BauWeiser für Antragstellende bis zu der Entwicklung einer direkten Schnittstelle vom Online-Dienst BauWeiser zum polizeilichen Verfahren ComVor,
Über den Online-Dienst BauWeiser können heute die städtischen Leitungsunternehmen wie z.B. die Hamburger Energienetze, Hamburger Energiewerke und Hamburg Wasser direkt aus ihrem SAP- oder GIS-System Anträge erzeugen und automatisiert versenden sowie Statusinformationen und Dokumente zu Vorgängen abrufen.
Mit dem Go-Live von Oktagon und BauWeiser Anfang November nutzt Hamburg außerdem als eines der ersten Bundesländer den neuen Nachrichtenaustauschstandard XTiefbau.
Mit dem erfolgreichen Go-Live geht es nun die Hypercarephase mit den Fachlichen Leitstellen BauWeiser und Oktagon im LSBG.