Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer

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Bergstedter Chaussee: Baustart frühestens am 20. Juli

Die Bergstedter Chaussee verbindet Hamburg und Schleswig-Holstein. Die Straße wird für die Sanierung abschnittsweise voll gesperrt. Der Verkehr kann über die umliegenden Straßen fließen.

Die Sanierung der Bergstedter Chaussee zwischen Vogtredder und der Heinrich-von-Ohlendorff-Straße wird frühestens am 20. Juli beginnen. In den vergangenen Wochen haben uns zahlreiche Rückmeldungen zur angekündigten Sperrung mittels Schranken erreicht. Diese Hinweise haben wir ernst genommen und alle möglichen Varianten erneut geprüft.

Im Ergebnis haben wir die verkehrlichen Regelungen für die Bauzeit angepasst. Eine solche Umplanung erfordert jedoch zusätzlichen Planungs- und Abstimmungsaufwand. Darüber hinaus müssen Genehmigungen und Anordnungen angepasst sowie Bauabläufe neu organisiert werden. Daher verzögert sich der Baustart.

Die Sanierung wird weiterhin unter einer abschnittsweisen Vollsperrung erfolgen – jedoch ohne Schranken. Das bedeutet, dass sich der Verkehr, der üblicherweise über die Bergstedter Chaussee fährt, während der Bauzeit über das nachgeordnete Straßennetz verteilen kann. Wir bitten alle Verkehrsteilnehmenden, dabei besonders aufeinander Rücksicht zu nehmen. Der Schwerlastverkehr wird weiträumig umgeleitet.

Derzeit stimmen wir alle erforderlichen Maßnahmen ab, damit die Verkehrssicherheit in den Wohngebieten während der Bauzeit gewährleistet bleibt. Dazu gehören Ampelanlagen, temporäre Halteverbote sowie Fahrbahnrandsicherungen durch Baken. Sobald diese Maßnahmen abschließend festgelegt sind, informieren wir darüber.

Straße mit Asphaltschäden und Gehweg
© LSBG

Als Alternative zur Vollsperrung wurde auch eine Einbahnstraßenregelung auf der Bergstedter Chaussee geprüft. Diese ist jedoch weder bautechnisch noch verkehrlich umsetzbar, da sie unter anderem eine Verdopplung der Bauzeit, erhebliche Mehrkosten sowie die Fällung vitaler Bäume zur Folge hätte. 

Die Vollsperrung ermöglicht hingegen eine vergleichsweise kurze Bauzeit, sichere und effiziente Arbeitsabläufe sowie die Durchführung wesentlicher Bauabschnitte während der Sommerferien. Die damit verbundenen Einschränkungen werden dadurch auf einen möglichst kurzen Zeitraum begrenzt.