Vierlandenstraße

Vierlandenstraße

Barrierefreie Erneuerung der gesamten Infrastruktur
© LSBG

Vierlandenstraße

Aktuelles

📢 Die Bauarbeiten beginnen

 

Als INFRACREW‑Maßnahme modernisieren wir zusammen mit HAMBURG WASSER (HW) und den Hamburger Energienetzen (HNE) seit 4. Mai 2026 die Vierlandenstraße zwischen Bergedorfer Straße und dem Bahnübergang Sander Damm. Nachfolgend finden Sie alle wichtigen Informationen zu diesem koordinierten Projekt, dessen Abschluss für Ende November 2027 vorgesehen ist.

Das Projekt

Modernisierung der Vierlandenstraße

Die Fahrbahn, Nebenflächen und Radwege der Vierlandenstraße sind teilweise stark beschädigt und auch der vorhandene Fahrbahnaufbau entspricht nicht den heutigen Richtlinien. Mit der Sanierung des Straßenzugs wird all das grundlegend erneuert. Dabei entstehen durchgehende, geschützte Radfahrstreifen mit einer Breite von 2,25 Metern. Auch die Gehwege werden barrierefrei neu hergestellt.

Gleichzeitig wird die Abwasser-, Wasser- und Energieinfrastruktur modernisiert und teilweise erweitert. Die Bushaltestellen „Vierlandenstraße“ in beiden Fahrtrichtungen werden ebenfalls barrierefrei ausgebaut und mit neuen Kasseler Sonderborden ausgestattet, die ein erleichtertes Ein- und Aussteigen ermöglichen.

Ziel der Maßnahme ist es, den Straßenraum und die Leitungsinfrastruktur zukunftssicher zu gestalten und die Verkehrssicherheit nachhaltig zu erhöhen.

 

Bauarbeiten im Detail

Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise in mehreren Bauphasen und sind in ihrer zeitlichen Abfolge so abgestimmt, dass Eingriffe in den Straßenraum möglichst nur einmal erforderlich sind.

Das wird gemacht

Siel- und Wasserleitungsarbeiten (HW) 

  • Ertüchtigung von Sielschächten (04.05. bis 24.5.2026)
  • Erneuerung einer Wasserleitung (Februar bis Mai 2027, parallel zum Straßenbau)

Arbeiten am Stromnetz (HNE) vom 25.05. bis 03.07.2026 

  • Modernisierung und Erneuerung der Stromtrassen
  • Ausbau der Kabelanlagen zur Sicherstellung einer stabilen Energieversorgung

Straßenbau (LSBG) ab 09.07. bis Ende der Maßnahme

  • Grundhafte Erneuerung der Fahrbahn
  • Neubau der Nebenflächen inklusive barrierefreier Gehwege
  • Einrichtung durchgehender Radfahrstreifen (2,25 m) mit Protektionselementen
  • Bau neuer Querungshilfen
  • Erneuerung der Straßenentwässerung
  • Anpassung und Erneuerung der öffentlichen Beleuchtung
Ihre Vorteile nach der Baumaßnahme

Nach Abschluss der Arbeiten wird dieser Abschnitt der Vierlandenstraße moderner, sicherer und komfortabler gestaltet sein.

Sie profitieren von einer komplett erneuerten Straße mit besseren und gut begehbaren Gehwegen. Auch der Radverkehr wird klarer geführt und dadurch sicherer und angenehmer.

Das Queren der Straße wird einfacher und sicherer, da neue Querungsmöglichkeiten geschaffen werden. Die Beleuchtung ist anschließend heller und sorgt für mehr Sicherheit in den Abend- und Nachtstunden.

Auch unter der Oberfläche ist alles neu: Wasser-, Abwasser- und Stromleitungen sind modernisiert. Dadurch wird die Versorgung insgesamt zuverlässiger und es kommt künftig seltener zu Störungen.

Zusammengefasst entsteht eine Straße, die besser funktioniert, sicherer ist und für alle Verkehrsteilnehmenden spürbar an Qualität gewinnt.

Projektgebiet

Die Vierlandenstraße im Bezirk Bergedorf verbindet auf rund 260 Metern die Bergedorfer Straße mit dem Bahnübergang am Sander Damm. Sie ist eine wichtige Verkehrsachse für Anwohnende sowie für den Fuß-, Rad- und Kfz-Verkehr im Stadtteil.

Der Abschnitt verbindet zentrale Wohnquartiere mit dem Bergedorfer Zentrum und hat damit eine wichtige Funktion für die tägliche Erreichbarkeit von Geschäften, Schulen und Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs. Gleichzeitig ist die Straße ein bedeutender Knotenpunkt für die Wegebeziehungen innerhalb des Quartiers.

Im Kartenausschnitt ist jener Abschnitt der Vierlandenstraße in Bergedorf markiert, der saniert wird.
© OpenStreetMap-Mitwirkende | Ingenieurgemeinschaft Reese + Wulff GmbH

 

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Blick auf die Straßeneinmündung der Dietrich-Schreyge-Straße
© BPR Ingenieure GmbH & Co. KG

Bauablauf und Verkehrsführung

Wann und wo wird gebaut?

Seit dem 4. Mai 2026 wird in der Vierlandenstraße zwischen Bergedorfer Straße und Sander Damm eine Einbahnstraße in Fahrtrichtung Süden eingerichtet. Für die Gegenrichtung wird die Umleitung U3 über den Sander Damm und den Weidenbaumsweg ausgeschildert. 

Ab dem 9. Juli übernimmt der LSBG die bereits eingerichtete Einbahnstraßenregelung und startet mit den Straßenbauarbeiten. Diese Verkehrsführung bleibt zunächst bestehen und wird im weiteren Verlauf entsprechend dem Bauablauf angepasst. Über die einzelnen Bauphasen sowie die jeweilige Verkehrsführung informiert der LSBG rechtzeitig vor Beginn des Straßenbaus gesondert.

Der Anliegerverkehr bleibt während der gesamten Bauzeit grundsätzlich möglich. Kurzzeitige Einschränkungen einzelner Grundstückszufahrten werden frühzeitig angekündigt und mit den Betroffenen abgestimmt. Für einzelne Bauabschnitte – insbesondere beim Asphalt- und Tragschichteinbau – sind kurzzeitige Vollsperrungen erforderlich. Auch diese werden rechtzeitig angekündigt und möglichst in verkehrsarme Zeiträume gelegt.

 

Blick entlang des sanierungsbedürftigen Fahrbahnabschnitts mit deutlichen Straßenschäden und fließendem Verkehr.
© BPR Ingenieure GmbH & Co. KG

Wie wird der Verkehr geregelt?

Kfz-Verkehr:

Die Arbeiten erfolgen abschnittsweise; es kann zu kurzzeitigen Sperrungen einzelner Zufahrten kommen, die rechtzeitig durch Beschilderung angekündigt werden.

Radverkehr:

Der Radverkehr wird während der Bauphasen über Nebenstraßen umgeleitet und in die jeweilige temporäre Verkehrsführung eingebunden.

Fußverkehr:

Der Fußverkehr bleibt während der gesamten Bauzeit möglich und wird bei Bedarf über Notgehwege oder provisorische Querungen geführt.

ÖPNV:

Die Buslinien 124, 223, 327 und 8800 sind betroffen; bei Bedarf werden Ersatzhaltestellen eingerichtet und vor Ort ausgeschildert. Bitte informieren Sie sich auch unter www.hvv.de

➡️ Detaillierte Informationen zur Verkehrsführung finden Sie an dieser Stelle rechtzeitig vor Beginn der Straßenbaumaßnahme im Juli 2026.

Blick auf den Einmündungsbereich mit sanierungsbedürftigen Nebenflächen und einer Passantin mit Rollator.
© BPR Ingenieure GmbH & Co. KG

FAQ

Wie erreiche ich mein Grundstück?

Zufahrten bleiben - soweit möglich - offen. Falls es davon Abweichungen gibt, informieren wir Sie direkt vor Ort. Fußläufig sind die Grundstücke jederzeit erreichbar

Wo kann ich parken Parkmöglichkeiten?

Parkflächen innerhalb des Baufeldes stehen nicht zur Verfügung. Bitte nutzen Sie umliegende Parkmöglichkeiten. 

Können Einsatzfahrzeuge die Baustelle passieren und wird der Müll weiterhin abgeholt?

Die Müllabfuhr ist durchgängig sichergestellt und Rettungswege sind jederzeit befahrbar.

 

Rückblick

Wie die Planung für die Vierlandenstraße entstand

Bevor die Modernisierung der Vierlandenstraße starten konnte, wurde das Projekt über mehrere Jahre sorgfältig vorbereitet. Von der ersten Bestandsaufnahme über technische Untersuchungen bis hin zur Entwicklung und Abstimmung verschiedener Varianten: Die Planung basiert auf einer umfassenden Analyse des Straßenraums und den Anforderungen aller Verkehrsteilnehmenden. Der folgende Rückblick zeigt, welche Schritte bereits erfolgt sind und wie daraus die heutige Planung entstanden ist.

Ausgangslage: Sanierungsbedarf klar erkennbar

Die Vierlandenstraße befindet sich im Abschnitt zwischen Bergedorfer Straße und Sander Damm in einem deutlich verschlissenen Zustand. Messungen haben großflächig rot markierte Bereiche – den schlechtesten Bewertungswert – gezeigt. Netzrisse, Ausbrüche und ein nicht mehr richtlinienkonformer Fahrbahnaufbau machen eine grundlegende Sanierung notwendig. Ziel der Planung ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen, den Radverkehr zu stärken und Fahrbahn sowie Nebenflächen dauerhaft zu erneuern.

Untersuchungen und Bestandsaufnahme

Bevor die Planung starten konnte, wurde der Bestand umfassend analysiert. Bohrkernuntersuchungen lieferten Erkenntnisse zum Aufbau der Fahrbahn. Mehrere Verkehrszählungen aus den Jahren 2007, 2012 und 2017 halfen, Verkehrsbelastung und Rückstaulängen realistisch einzuschätzen. Zusätzlich wurden Radwege, Gehwege, Bushaltestellen, Parkstände, Entwässerung, Beleuchtung und Grünflächen detailliert bewertet. Auch die Lichtsignalanlagen und die Befahrbarkeit für Busse und Lkw wurden geprüft.

Variantenentwicklung: Der Weg zur besten Lösung

Auf Basis der Bestandsanalyse wurden verschiedene Varianten zur Neuaufteilung des Straßenraums entwickelt. Sie unterschieden sich unter anderem in der Führung des Radverkehrs, der Anzahl der Fahrspuren, der Lage der Bushaltestellen und der Parkstände. Alle Varianten wurden hinsichtlich Verkehrssicherheit, Leistungsfähigkeit und Aufenthaltsqualität bewertet. In Abstimmung mit LSBG, Verkehrsbehörde, VHH und HVV entstand schließlich eine Vorzugsvariante, in die auch Anregungen wie zusätzliche Querungshilfen, längere Haltestellen und optimierte Fahrstreifen einflossen.

Festgelegter Planungsstand

Die finale Planung sieht einen umfassenden Umbau vor:

  • Vollausbau der Fahrbahn mit komplett erneuertem Oberbau
  • Neue Radfahrstreifen auf beiden Seiten (2,25 m breit)
  • Breitere Gehwege mit mindestens 2,50 m Breite
  • Optimierte Verkehrsführung am Knotenpunkt Bergedorfer Straße
  • Neue Querungshilfe zwischen Rektor‑Ritter‑Straße und Dietrich‑Schreyge‑Straße
  • Barrierefreie Bushaltestellen mit Kasseler Sonderbord und taktilen Elementen
  • Erhalt der Baumreihe, lediglich zwei Fällungen mit Ersatzpflanzung
  • Neue Fahrradbügel, modernisierte Beleuchtung und angepasste Beschilderung

Deutlich erkennbarer Sanierungsbedarf der Verkehrsflächen
© BPR Ingenieure GmbH & Co. KG

Downloads

Schlussverschickung

Vierlandenstraße

Lesen Sie hier, was geplant ist, warum es so gemacht wird und wie es umgesetzt werden soll.

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Vereinfachter Gesamtlageplan

Vierlandenstraße

Der vereinfachte Gesamtlageplan veranschaulicht die Lage und den Umfang der Baumaßnahme.

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Kontakt

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Wir freuen uns über Ihr Interesse an diesem Bauprojekt.
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✉️ lsbgkommunikation@lsbg.hamburg.de