Variantenuntersuchung
In der Variantenuntersuchung in 2024 wurden verschiedene Möglichkeiten geprüft, den Straßenraum neu zu ordnen und Konflikte zwischen Verkehrsteilnehmenden zu verringern. Varianten mit weniger Fahrstreifen, gemeinsamen Geh- und Radwegen oder einer stark veränderten Radverkehrsführung wurden verworfen, weil sie entweder die Leistungsfähigkeit der wichtigen B5 zu stark eingeschränkt hätten oder selbst neue Gefahrenstellen geschaffen hätten – etwa durch zu schmale Bereiche, fehlende Sicherheitsabstände oder unklare Führung.
Die schließlich gewählte bestandsnahe Variante reduziert Konflikte, indem sie:
- Radwege verbreitert und regelkonform ausbaut,
- Sicherheitsabstände zwischen Radverkehr und parkenden Fahrzeugen herstellt,
- barrierearme und klar getrennte Querungen an Knotenpunkten schafft,
- Gehwegüberfahrten an konfliktträchtigen Einmündungen anlegt,
- und den Baumbestand erhält, wodurch Eingriffe in die Linienführung und daraus entstehende neue Risiken vermieden werden.