Steinstraße

Steinstraße

Die Visualisierung zeigt die neuen Bushaltestellen in der Steinstraße; zu sehen sind auch Passanten und neue Bäume
© West 8

Steinstraße

Aktuelles

📢 Die Bauarbeiten beginnen

Ab Ende August 2026 beginnen die Bauarbeiten. Während der Bauzeit kommt es abschnittsweise zu Einschränkungen.

 

Das Projekt

Neugestaltung und städtebauliche Aufwertung der Steinstraße

Wir werden ab August mit dem Umbau der Steinstraße ein zentrales Leitprojekt aus dem Handlungskonzept Innenstadt umsetzen. Durch die verkehrsberuhigenden Maßnahmen in der Steinstraße wird die Verknüpfung zwischen dem Kernbereich der Innenstadt und dem Kontorhausviertel gestärkt.

Mit der dauerhaften Aufteilung des Busverkehrs auf die Mönckeberg- und die Steinstraße und der Einrichtung einer Kommunaltrasse ergibt sich großes Entwicklungspotenzial für die Aufwertung der Steinstraße. Die Fahrbahnbreite in der Steinstraße kann auf zwei Fahrstreifen reduziert und die Querungsmöglichkeiten für den Fußverkehr deutlich attraktiver gestaltet werden. In den breiten Nebenflächen werden straßenbegleitend zwei Baumreihen gepflanzt und es ist Raum für mehr Außengastronomie vorhanden. Mit der Herausnahme der Durchgangsverkehre reduzieren sich die Belastungen durch Lärm und Abgase.

Das haben wir vor:

Fußverkehr

  • Deutliche Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der fußläufigen Verbindungen zwischen Mönckebergquartier und Kontorhausviertel.
  • Fahrbahn wird auf 6,5 Meter reduziert, was das Queren der Straße für Fußgänger:innen erleichtert.
  • Einrichtung von drei zusätzlichen barrierearmen Querungsstellen, darunter eine mit Lichtsignalanlage („Schlafampel“)
  • Gehwege mit ausreichender Breite (meist 3,0 Meter) und taktilen Leitelementen für Sehbehinderte.

ÖPNV

  • Kommunaltrasse für Busse mit separaten Bussonderfahrstreifen in beide Richtungen
  • Buslinien bleiben erhalten, mit ca. 30 Busfahrten pro Stunde und Richtung.
  • Neue und verlegte Bushaltestellen mit barrierefreien, gut ausgestatteten Haltepunkten (Fahrgastunterstände, digitale Fahrgastinformation).
  • Haltestellen sind für große Busse (CapaCity-L) ausgelegt, um Rückstaus zu vermeiden.
  • Verlagerung der Bushaltestelle „Jakobikirchhof“ aus Wohngebieten zur Lärmreduzierung.
  • Gute Anbindung an U-Bahn-Haltestellen und verbesserte Umsteigemöglichkeiten.

Aufenthaltsqualität

  • Baumallee schafft angenehmes Stadtklima und Schatten, steigert die Aufenthaltsqualität.
  • Größere Nebenflächen ermöglichen Außengastronomie und Aufenthaltsbereiche
  • Verringerung der Barrierewirkung der Fahrbahn (Reduzierung der Fahrbahnbreite von ehemals maximal 17 Meter auf 6,5 Meter)

Autoverkehr

  • Reduzierung des Autoverkehrs durch Sperrung der Kommunaltrasse für den motorisierten Individualverkehr (MIV) zwischen Jakobikirchhof (Ost) und Schmiedestraße.
  • Autoverkehr wird auf einen Fahrstreifen in Richtung Hauptbahnhof geführt, Gegenrichtung wird umgeleitet.
  • Anlieger:innen können mit einer Ausnahmegenehmigung Zufahrten und Stellplätze erreichen
  • Fahrbahnbreite von 6,5 Meter ermöglicht Überholvorgänge von Radfahrenden und Bussen ohne Gegenverkehr
  • Lade- und Lieferzonen werden erweitert und besser organisiert, um Wirtschaftsverkehr zu gewährleisten
  • Tempo 30 km/h sorgt für mehr Sicherheit und geringere Barrierewirkung.

Radverkehr

  • Beidseitige, 2 m breite Radwege in den Nebenflächen, getrennt von der Fahrbahn durch Grün- oder Mehrzweckstreifen.
  • Radwege sind nicht benutzungspflichtig, Radfahrende können bei Bedarf auch die Fahrbahn nutzen.
  • Radwege werden an Einmündungen markiert über die Fahrbahn geführt, um sichere Querungen zu gewährleisten.
  • Radverkehr kann haltende Busse überholen, außer an bestimmten Haltestellen aus Sicherheitsgründen.
  • Radwege sind durch taktile und kontrastreiche Begrenzungsstreifen gut erkennbar.
  • Erhalt und Verbesserung von Fahrradabstellplätzen, inklusive spezieller Bügel für Lastenräder.
  • Radverkehr wird durch die Kommunaltrasse gestärkt und sicherer geführt.

Die Visualisierung zeigt die Steinstraße vom Standpunkt Domplatz aus; zu sehen sind Passanten, Radfahrende, Bäume und ein Bus
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Bauablauf und Verkehrsführung

Wann und wo wird gebaut?

Die Bauarbeiten starten am 31. August 2026 und dauern voraussichtlich zwei Jahre an.

Beginnend im Westen in der Straße Speersort, erfolgt der Ausbau schrittweise in östlicher Richtung bis zur Kreuzung Steinstraße / Klosterwall. 

Es sind 4 Bauabschnitte vorgesehen. Einzelne Baufelder der einzelnen Bauabschnitte werden zum Teil gleichzeitig hergestellt, um die Einschränkungen für den Kfz / Linienverkehr zu minimieren.

Die Bauzeiten der einzelnen Baufelder variieren zwischen ca. 2 und 10 Wochen, wobei die Gesamtbaustrecke von ca. 570 Meter Länge in etwa 1,5 Jahren umgebaut wird. 

Die Fertigstellung der einzelnen Bauabschnitte erfolgt abschnittsweise, wobei die Verkehrsflächen nach Möglichkeit frühzeitig wieder für den Verkehr freigegeben werden. Einzelne Baufelder der einzelnen Bauabschnitte werden zum Teil gleichzeitig hergestellt, um die Einschränkungen für den Kfz / Linienverkehr zu minimieren. 

 

Wie wird der Verkehr geregelt?

Während der Bauarbeiten wird die Befahrbarkeit der Steinstraße für den motorisierten Individualverkehr (MIV) bereits in Teilbereichen eingeschränkt, wobei der ÖPNV, Rad- und Fußverkehr Vorrang haben soll. Wir werden provisorische Verkehrsführungen einrichten, um sicherzustellen, dass Anlieger:innen, Geschäfte und Garagenzufahrten so wenig wie möglich eingeschränkt werden sowie die Einsatzfähigkeit von Feuerwehr und Rettungsdiensten zu jeder Zeit gegeben ist. 

Die Bauphasen sind so geplant, dass jeweils mindestens ein Fahrstreifen für den Kfz-Verkehr von West nach Ost erhalten bleibt und Ladezonen und Ausweichbuchten für die Müllabfuhr berücksichtigt werden.

Voraussichtlich im Frühjahr 2027 werden wir einen Abschnitt der Steinstraße zwischen der Straße Kattrepel und dem Jakobikirchhof (Ost) für ca. 2 Monate voll sperren müssen. Darüber informieren wir noch einmal gesondert.

FAQ

Wie erreiche ich mein Grundstück?

Zufahrten bleiben - soweit möglich - offen. Falls es davon Abweichungen gibt, informieren wir Sie direkt vor Ort. Fußläufig sind die Grundstücke jederzeit erreichbar

Wo kann ich parken Parkmöglichkeiten?

Parkflächen innerhalb des Baufeldes stehen nicht zur Verfügung. Bitte nutzen Sie umliegende Parkmöglichkeiten. 

Können Einsatzfahrzeuge die Baustelle passieren und wird der Müll weiterhin abgeholt?

Abfallentsorgung und Rettungswege sind jederzeit sichergestellt. 

Rückblick

Leitprojekt aus dem Handlungskonzept Innenstadt

Ausgangspunkt der Planungen rund um die Steinstraße bildete der barrierefreie Ausbau der U-Bahnlinie 3 im Jahr 2021. Im Zuge dessen wurden zeitweise alle Busse von der Mönckebergstraße in die Steinstraße verlegt, wofür die Steinstraße in Fahrtrichtung Westen für Kfz gesperrt und zwei Bussonderfahrstreifen eingerichtet wurden. Nach Abschluss der U3-Bauarbeiten wurde die Hälfte der Buslinien wieder zurück in die Mönckebergstraße verlegt.

Vor dem Hintergrund dieser wechselnden Verkehrsführungen hat die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende in Abstimmung mit anderen Behörden und den Verkehrsbetrieben eine neue Verkehrskonzeption für den Gesamtraum erarbeitet. Zentrales Ergebnis dieser Untersuchung war die Einrichtung einer Kommunaltrasse in der Steinstraße zwischen dem Jakobikirchhof und dem Hammaburgplatz (ehemaliger Domplatz). Auf diesem Abschnitt soll zukünftig der Öffentliche Personennahverkehr, Taxen, Radverkehr sowie Lade- und Lieferverkehr zugelassen sein. Im östlichen Bereich der Steinstraße ist die Erschließung für private PKW weiterhin sichergestellt; über die Bugenhagenstraße in westlicher Richtung und in östlicher Richtung über die Steinstraße.

Die Visualisierung zeigt die großzügigen Freiflächen, Außengastronomie und neue Bäume auf Höhe des Finanzamts in der Steinstraße
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Wie lief die Planung ab?

Die Behörde für Verkehr und Mobilitätswende (BVM) hat im Jahr 2021 den Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) mit der Planung der Steinstraße beauftragt. In den Jahren 2023 bis 2025 erfolgte die Ausarbeitung des Projekts. Dafür fanden im Sommer 2023 eine öffentliche Informationsveranstaltung, sowie im November 2023 und im Juni 2024 Dialogveranstaltungen zur Öffentlichkeitsbeteiligung statt. Auf Grundlage dessen wurde die Planung ausgearbeitet und finalisiert und im Oktober 2025 hat der Hamburger Senat die Maßnahme im Rahmen des Haushaltsplans 2025/2026 bewilligt. Der Umbau beginnt am 31. August 2026.

Das Bild zeigt eine neue Blühfläche direkt vor dem Helmut-Schmidt-Haus
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Downloads

Dokumentationen Öffentlichkeitsbeteiligung

Kontakt

Sie haben Fragen oder Hinweise zum Projekt?

Wir freuen uns über Ihr Interesse an diesem Bauprojekt.
Wenn Sie Fragen zur Planung haben, weitere Informationen wünschen oder uns Anregungen mit auf den Weg geben möchten – schreiben Sie uns gerne. Wir beantworten Ihre Nachricht so schnell wie möglich.
✉️ lsbgkommunikation@lsbg.hamburg.de