Bauprojekte

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Neugestaltung und städtebauliche Aufwertung der Steinstraße

Wir werden ab August mit dem Umbau der Steinstraße ein zentrales Leitprojekt aus dem Handlungskonzept Innenstadt umsetzen. Durch die verkehrsberuhigenden Maßnahmen in der Steinstraße wird die Verknüpfung zwischen dem Kernbereich der Innenstadt und dem Kontorhausviertel gestärkt.

Mit der dauerhaften Aufteilung des Busverkehrs auf die Mönckeberg- und die Steinstraße und der Einrichtung einer Kommunaltrasse ergibt sich großes Entwicklungspotenzial für die Aufwertung der Steinstraße. Die Fahrbahnbreite in der Steinstraße kann auf zwei Fahrstreifen reduziert und die Querungsmöglichkeiten für den Fußverkehr deutlich attraktiver gestaltet werden. In den breiten Nebenflächen werden straßenbegleitend zwei Baumreihen gepflanzt und es ist Raum für mehr Außengastronomie vorhanden. Mit der Herausnahme der Durchgangsverkehre reduzieren sich die Belastungen durch Lärm und Abgase.

Das haben wir vor:

Fußverkehr

  • Deutliche Verbesserung der Aufenthaltsqualität und der fußläufigen Verbindungen zwischen Mönckebergquartier und Kontorhausviertel.
  • Fahrbahn wird auf 6,5 Meter reduziert, was das Queren der Straße für Fußgänger:innen erleichtert.
  • Einrichtung von drei zusätzlichen barrierearmen Querungsstellen, darunter eine mit Lichtsignalanlage („Schlafampel“)
  • Gehwege mit ausreichender Breite (meist 3,0 Meter) und taktilen Leitelementen für Sehbehinderte.

ÖPNV

  • Kommunaltrasse für Busse mit separaten Bussonderfahrstreifen in beide Richtungen
  • Buslinien bleiben erhalten, mit ca. 30 Busfahrten pro Stunde und Richtung.
  • Neue und verlegte Bushaltestellen mit barrierefreien, gut ausgestatteten Haltepunkten (Fahrgastunterstände, digitale Fahrgastinformation).
  • Haltestellen sind für große Busse (CapaCity-L) ausgelegt, um Rückstaus zu vermeiden.
  • Verlagerung der Bushaltestelle „Jakobikirchhof“ aus Wohngebieten zur Lärmreduzierung.
  • Gute Anbindung an U-Bahn-Haltestellen und verbesserte Umsteigemöglichkeiten.

Aufenthaltsqualität

  • Baumallee schafft angenehmes Stadtklima und Schatten, steigert die Aufenthaltsqualität.
  • Größere Nebenflächen ermöglichen Außengastronomie und Aufenthaltsbereiche
  • Verringerung der Barrierewirkung der Fahrbahn (Reduzierung der Fahrbahnbreite von ehemals maximal 17 Meter auf 6,5 Meter)

Autoverkehr

  • Reduzierung des Autoverkehrs durch Sperrung der Kommunaltrasse für den motorisierten Individualverkehr (MIV) zwischen Jakobikirchhof (Ost) und Schmiedestraße.
  • Autoverkehr wird auf einen Fahrstreifen in Richtung Hauptbahnhof geführt, Gegenrichtung wird umgeleitet.
  • Anlieger:innen können mit einer Ausnahmegenehmigung Zufahrten und Stellplätze erreichen
  • Fahrbahnbreite von 6,5 Meter ermöglicht Überholvorgänge von Radfahrenden und Bussen ohne Gegenverkehr
  • Lade- und Lieferzonen werden erweitert und besser organisiert, um Wirtschaftsverkehr zu gewährleisten
  • Tempo 30 km/h sorgt für mehr Sicherheit und geringere Barrierewirkung.

Radverkehr

  • Beidseitige, 2 m breite Radwege in den Nebenflächen, getrennt von der Fahrbahn durch Grün- oder Mehrzweckstreifen.
  • Radwege sind nicht benutzungspflichtig, Radfahrende können bei Bedarf auch die Fahrbahn nutzen.
  • Radwege werden an Einmündungen markiert über die Fahrbahn geführt, um sichere Querungen zu gewährleisten.
  • Radverkehr kann haltende Busse überholen, außer an bestimmten Haltestellen aus Sicherheitsgründen.
  • Radwege sind durch taktile und kontrastreiche Begrenzungsstreifen gut erkennbar.
  • Erhalt und Verbesserung von Fahrradabstellplätzen, inklusive spezieller Bügel für Lastenräder.
  • Radverkehr wird durch die Kommunaltrasse gestärkt und sicherer geführt.