Bergstedter Chaussee

Bergstedter Chaussee

Blick in die fahrzeugfreie Bergstedter Chaussee, die rechts und links von Bäumen umgeben ist und auf beiden Seiten nur einen schmalen Fußweg hat.
© LSBG

Bergstedter Chaussee

Aktuelles

📢 Bauarbeiten kommen schneller voran – nächste Bauphase beginnt früher (Update 12. Oktober 2026)

Die Sanierung der Bergstedter Chaussee kommt schneller voran als zunächst geplant. Die beauftragte Baufirma hat den Bauablauf beschleunigt und bereits drei Wochen Bauzeit aufgeholt. Dadurch kann die nächste Bauphase früher beginnen.

Seit Montag, 12. Oktober, wird die Kreuzung Bergstedter Chaussee / Heinrich-von-Ohlendorff-Straße in das Baufeld einbezogen. Ab Montag, 26. Oktober, kommt die Kreuzung Bergstedter Chaussee / Volksdorfer Grenzweg hinzu. Beide Kreuzungen bleiben bis Montag, 9. November, gesperrt. Ein großer Teil dieser verkehrlich anspruchsvollen Phase fällt in die Herbstferien in Hamburg und Schleswig-Holstein.

Während der Sperrungen werden die Busse stadteinwärts über Rügelsbarg und Wohldorfer Damm und stadtauswärts über Lottbeker Weg und Rügelsbarg umgeleitet.

Ab dem 9. November geht die Sanierung in kürzeren Bauabschnitten weiter. Der Abschnitt zwischen dem Volksdorfer Grenzweg und etwa auf Höhe Plaggenkamp soll bis Weihnachten fertiggestellt werden. Über den Jahreswechsel ist dieser Bereich für rund drei Wochen wieder frei befahrbar. Ab dem 11. Januar 2027 folgt der letzte Abschnitt zwischen Plaggenkamp und Vogtredder. Die Gesamtmaßnahme soll weiterhin im Mai 2027 abgeschlossen sein.

Das Projekt

Gründe für die Sanierung

Die Sanierung ist erforderlich, da die Bergstedter Chaussee erhebliche Schäden aufweist. Risse, Unebenheiten und Absackungen im Asphalt beeinträchtigen die Verkehrssicherheit und machen eine umfassende Erneuerung dringend nötig. Mit der Maßnahme erhalten wir die Straße langfristig in einem guten Zustand, erhöhen die Verkehrssicherheit und verbessern die Bedingungen für alle Verkehrsteilnehmenden.

Bauarbeiten im Detail

Die Fahrbahn zwischen Vogtredder und Zur Haidkoppel sowie zwischen Volksdorfer Grenzweg und Heinrich-von-Ohlendorff-Straße wird grundhaft instand gesetzt. Dies erfordert einen tiefergehenden Eingriff in den Straßenaufbau. In den dazwischenliegenden Abschnitten wird die Fahrbahndecke erneuert.

Umfang der Straßenbauarbeiten

Für die Grundinstandsetzung werden die vorhandenen Schichten bis zu einer Tiefe von 70 Zentimetern ausgebaut und der Untergrund entsprechend vorbereitet. Anschließend wird die Fahrbahn in mehreren aufeinander abgestimmten Arbeitsschritten neu aufgebaut. Dazu gehören die Herstellung einer Schottertragschicht, der Einbau der unteren Asphaltschichten sowie der seitlichen Wasserläufe aus Gussasphalt. Den Abschluss bildet der Einbau der neuen Asphaltdeckschicht über die gesamte Fahrbahnbreite. Danach erfolgen noch Schachtanpassungen und Markierungsarbeiten.

Warum Bauzeit und Vollsperrung erforderlich sind

Auch wenn der 1. Bauabschnitt mit rund 200 Metern vergleichsweise kurz erscheint, machen der umfangreiche Eingriff in den Straßenaufbau und die Vielzahl der einzelnen Arbeitsschritte diese lange Bauzeit erforderlich. Gleichzeitig ist die Vollsperrung Voraussetzung dafür, die Arbeiten sicher, fachgerecht und möglichst zügig durchführen zu können.

Mehr als nur die Straße: Gehwege, Haltestellen und Technik

Zusätzlich werden Gehwege und Nebenflächen wie Aufenthaltsbereiche, Grünstreifen und Baumscheiben umfassend erneuert und teilweise verbreitert. Die bestehende Bushaltestelle im Bereich Vogtredder wird in gleicher Lage barrierefrei neu hergestellt. Die stadteinwärtige Bushaltestelle Volksdorfer Grenzweg wird aufgrund eines Bauvorhabens in Ammersbek dauerhaft in den Bereich zwischen Volksdorfer Grenzweg und Plaggenkamp verlegt.

Im Rahmen der Maßnahme werden außerdem:

  • die Straßenentwässerung modernisiert, um für künftige Starkregenereignisse besser gewappnet zu sein,
  • die Ampelanlagen technisch erneuert und mit taktilen und akustischen Elementen für sehbeeinträchtigte Menschen ausgestattet,
  • die Kreuzungsbereiche und Grundstückszufahrten für eine bessere Übersichtlichkeit und Befahrbarkeit angepasst.

Projektgebiet

Das Projektgebiet liegt im Bezirk Wandsbek und erstreckt sich vom Vogtredder bis hin zur Heinrich-von-Ohlendorff-Straße an der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein. Die Bergstedter Chaussee ist eine wichtige Verbindung zwischen den beiden Bundesländern.

Ein roter Strich auf der Karte markiert 1. Bauabschnitt entlang der Bergstedter Chaussee zwischen Volksdorfer Grenzweg und der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein.
© LSBG Darstellung des 1. Bauabschnitts entlang der Bergstedter Chaussee zwischen Volksdorfer Grenzweg und der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein.

Übersichtsplan herunterladen

Ein Straßenschild mit Straßennamen an der Kreuzung von Heinrich‑von‑Ohlendorff‑Straße und Bergstedter Chaussee steht vor dichtem Grün.
© LSBG

Bauablauf und Verkehrsführung

Bauabschnitte im Überblick

Die Sanierung erfolgt in zwei Bauabschnitten:

  • Im 1. Bauabschnitt (Volksdorfer Grenzweg bis Heinrich-von-Ohlendorff-Straße) haben die Arbeiten am 5. August begonnen. Sie dauern voraussichtlich bis 9. November an.
  • Im 2. Bauabschnitt (Volksdorfer Grenzweg bis Vogtredder) sollen die Arbeiten am 9. November beginnen und bis voraussichtlich Mai 2027 andauern.

Während der Bauzeit wird das Gebiet rund um die Baustelle für Fahrzeuge über 3,5 Tonnen gesperrt. Ausgenommen sind Anliegerverkehre.

Bauabschnitte

Details zum 1. Bauabschnitt

12. Oktober bis 9. November 2026: Bauphase mit erweiterten Sperrungen

Die Kreuzung Heinrich-von-Ohlendorff-Straße ist seit 12. Oktober gesperrt, die Kreuzung Volksdorfer Grenzweg ab 26. Oktober. Beide werden am 9. November wieder geöffnet.

Details zum 2. Bauabschnitt

9. November bis Weihnachten 2026: Bauabschnitt bis auf Höhe Plaggenkamp

Die Arbeiten gehen in kürzeren Abschnitten weiter. Der Volksdorfer Grenzweg und die beiden Kreuzungen sind wieder frei.

Über den Jahreswechsel: Drei Wochen freie Fahrt

Der Abschnitt ist voraussichtlich rund drei Wochen befahrbar.

Ab 11. Januar 2027: Letzter Abschnitt mit Lückenschluss

Die Arbeiten zwischen Plaggenkamp und Vogtredder werden in Teilschritten fortgesetzt. Der Abschluss der Gesamtmaßnahme ist weiterhin für Mai 2027 vorgesehen.

Ein mobiles Warnschild mit Ausrufezeichen und dem Hinweis „Baustellenzufahrt“ steht am Straßenrand vor dichtem Grün.
© LSBG

Vollsperrung statt Einbahnstraßenregelung

Seit dem 5. August ist die Bergstedter Chaussee für die Baumaßnahmen voll gesperrt. Für den großflächigen Einbau der Asphalt- und Tragschichten sind die abschnittsweisen Vollsperrungen der Bergstedter Chaussee unumgänglich. Aufgrund der sehr engen Platzverhältnisse im gesamten Baustellenbereich ist diese Bauweise zwingend erforderlich. Nur so können die Arbeiten sicher, durchgehend und zügig durchgeführt werden. Die begrenzten Arbeitsflächen und die notwendigen Sicherheitsabstände lassen eine halbseitige Verkehrsführung im Baustellenbereich nicht zu.

Die Einmündungen der angrenzenden Nebenstraßen werden nicht vollständig gesperrt, sondern – soweit möglich – halbseitig gebaut, so dass eine teilweise Befahrbarkeit erhalten bleibt. Temporäre Einschränkungen einzelner Zufahrten können im Bauablauf erforderlich sein. Die betroffenen Anliegerinnen und Anlieger werden rechtzeitig darüber informiert.

Den Verkehrsführungsplan links finden Sie als gesonderte Übersicht auch als PDF im Download-Bereich.

Vollsperrung statt Einbahstraßenregelung-Akkordeon

Mehr Sicherheit und Effizienz durch Vollsperrung

Durch die vollständige Freihaltung des Arbeitsbereichs können die Bauarbeiten ohne Unterbrechungen durch Begegnungsverkehr, Ausweichmanöver oder wechselnde Verkehrssituationen durchgeführt werden. Das erhöht die Sicherheit für Beschäftigte und Verkehrsteilnehmende und schafft klare, übersichtliche Arbeitsbedingungen.

Gleichzeitig können Baugeräte und Materialien effizient eingesetzt sowie die einzelnen Arbeitsschritte optimal aufeinander abgestimmt werden. Dadurch wird der Bauablauf insgesamt beschleunigt und die Dauer der Beeinträchtigungen so gering wie möglich gehalten.

Einbahnstraßenregelung nicht umsetzbar

Eine Einbahnstraßenregelung auf der Bergstedter Chaussee wurde erneut geprüft, kann jedoch nicht umgesetzt werden. Eine Verkehrsführung am Baufeld vorbei ist aufgrund der beengten Platzverhältnisse und der Anforderungen an einen sicheren Arbeitsablauf aus technischen und sicherheitsrelevanten Gründen nicht möglich.

Zudem würde eine Einbahnstraßenregelung zu einer deutlichen Verlängerung der Bauzeit, erheblichen Mehrkosten sowie zusätzlichen Eingriffen in den Baumbestand führen. Unter anderem müssten dafür vitale Bäume gefällt werden.

Verkehrsführungsplan mit Sperrungen, Bushaltestellen und Ampelregelungen
© LSBG/LGV

Polizei hat Verkehrssituation im Blick

Das Polizeikommissariat 35 (PK 35) hat die Verkehrssituation in den Wohnquartieren rund um die Bergstedter Chaussee weiterhin im Blick und ist dort verstärkt vor Ort präsent. Dabei wird das PK 35 inzwischen auch von Polizeimitarbeitenden aus anderen Dienststellen unterstützt. Ein besonderes Augenmerk gilt der Einhaltung der zulässigen Geschwindigkeiten und der geltenden Durchfahrtsverbote für Lkw.

Wenn Sie Verkehrsverstöße oder konkrete Gefahrenstellen beobachten, wenden Sie sich bitte direkt an das PK 35 unter PK35Verkehr@polizei.hamburg.de.

Hinweise zur Baustelle

Erreichbarkeit der Grundstücke

Die fußläufige Erreichbarkeit der Grundstücke im jeweiligen Bauabschnitt bleibt während der Bauzeit grundsätzlich gewährleistet. Kurzzeitige Einschränkungen oder Sperrungen einzelner Zugänge können im Bauablauf jedoch erforderlich werden. Diese werden rechtzeitig angekündigt und mit den betroffenen Anliegerinnen und Anliegern abgestimmt.

Versorgungsfahrzeuge

Die Abfallentsorgung sowie die Erreichbarkeit für Feuerwehr, Rettungs- und Pflegedienste bleiben während der gesamten Bauzeit sichergestellt.

Downloads

Abgestimmte Planung - Bericht

Änderung zur Schlussverschickung

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Abgestimmte Planung - Plan

Vereinfachter Lageplan

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Kontakt

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