Planung und Entwurf Hochwasserschutz

LSBG - Planung und Entwurf Hochwasserschutz - Hamburg - FHH

Hamburg liegt 100 km von der Nordsee entfernt. Die Metropole ist aufgrund ihrer Lage an der Tideelbe durch Sturmfluten gefährdet.

vergrößern Deich (Bild: LSBG) Zu den Aufgaben gehören neben der Ermittlung von Grundlagen für die Bemessung von Hochwasserschutzanlagen auch die Planung von Bau- und Erhaltungsmaßnahmen.

Insgesamt 108 km öffentliche Hauptdeichlinien (inkl. Neuwerk) und zahlreiche Kreuzungsbauwerke - Schleusen, Sperrwerke, Schöpfwerke, Deichsiele und Sperrtore - sind laufend an die steigenden Belastungen und veränderten städtischen Randbedingungen anzupassen, zu modernisieren und auf den Stand der Technik zu bringen.

vergrößern Sturmflut Sturmflut (Bild: LSBG) Um auch in Zukunft den Sturmflutschutz in Hamburg sicherstellen zu können, erforscht der LSBG, welchen Beanspruchungen die Hochwasserschutzbauwerke vor dem Hintergrund von Klimawandel und Meeresspiegelanstieg ausgesetzt sein werden. Basierend auf den neusten Erkenntnissen wurde der Bemessungswasserstand am Pegel St. Pauli von NN + 7,30 Meter um 80 cm auf NN + 8,10 Meter erhöht. Dieser Wert stellt den höchsten zu erwartenden Sturmflutwasserstand dar und dient damit der Bestimmung der notwendigen Deichhöhen.

Die neuen Bemessungswasserstände für Hamburg wurden am 09.08.2013 im Amtlichen Anzeiger (S. 1282) veröffentlicht.

Neue Bemessungswasserstände – Amtlicher Anzeiger vom 09.08.2013

Karte: Wasserstände der neuen Bemessungssturmflut