Wallringtunnel: Instandsetzung und Einbau einer neuen Sicherheitsausstattung

Der Wallringtunnel wird seit Ende 2014 durch den LSBG saniert. Er erhält als erster innerstädtischer Tunnel Hamburgs eine zeitgemäße Sicherheitsausstattung. Ab Oktober 2016 beginnen nun die Arbeiten für den nächsten großen Bauabschnitt. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um das Aufbringen eines brandsicheren Betons auf die Tunnelwände und die Decke. Dafür werden die Flächen mit einem Wasserstrahl unter Hochdruck vorbereitet. Danach folgen 21.000 m² Brandschutz aus Spritzbeton. Außerdem beginnt die Sanierung der Betriebsräume sowie die Herstellung einer neuen Löschwasseranlage.

Wallringtunnel: Instandsetzung und Einbau einer neuen Sicherheitsausstattung

Der LSBG führt die Bauarbeiten weiterhin im Schichtbetrieb von montags bis einschließlich samstags aus. Um diese umfangreichen Arbeiten ausführen zu können, sind Vollsperrungen des gesamten Tunnels sowie einzelner Tunnelröhren erforderlich. Zur Reduzierung der Verkehrsbehinderungen wird während der jeweiligen Vollsperrung einer Röhre die zweite Röhre im Gegenverkehr befahrbar sein. Der Verkehr kann den Wallringtunnel während der Sperrungen über den Glockengießerwall/ Steintorwall/ Klosterwall umfahren.

Folgende Verkehrseinschränkungen müssen die Verkehrsteilnehmer beachten:

Von Dienstag, den 04. Oktober bis zum 28. Oktober 2016 wird die Weströhre des Wallringtunnels für die Nutzung im Gegenverkehr ausgerüstet. Für diese Arbeiten wird der gesamte Wallringtunnel täglich nachts in der Zeit von 20:00 bis 5:00 Uhr gesperrt. Darüber hinaus müssen für wenige Arbeiten auch tagsüber einzelner Fahrspuren zeitweise gesperrt werden.

In der Zeit vom 28. Oktober, 20:00 Uhr bis zum 31. Oktober 2016, 5:00 Uhr sind beide Röhren des Tunnels für die Aufstellung der Verkehrsleiteinrichtungen voll gesperrt.

Ab Montag, den 31. Oktober 2016, ab 5:00 Uhr bis zum 28. April 2017, ca. 20:00 Uhr wird die Oströhre für die Ausführung der Sanierungsarbeiten komplett gesperrt. Der Verkehr wird einspurig im Gegenverkehr durch die Weströhre geführt. Zur Sicherheit wird eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 30 km/h angeordnet.

Allerdings ist es für Materialanlieferungen sowie Montagearbeiten im Betriebsgang auch weiterhin erforderlich, die Weströhre in der gesamten Ausführungszeit nachts von 20:00 Uhr bis 5:00 Uhr zu sperren.
Um die Verkehrsbehinderungen in der Vorweihnachtszeit auf ein Minimum zu reduzieren, erfolgen diese nächtlichen Sperrungen in dieser Zeit erst ab 22:00 Uhr.

Nach Fertigstellung der Arbeiten in der Oströhre werden dann die Sanierungsarbeiten in der Weströhre aufgenommen. Hierzu erfolgt eine gesonderte Pressemitteilung.

Die Gesamtbaumaßnahme umfasst die Grundinstandsetzung und sicherheitstechnische Nachrüstung des rund 550 m langen Wallringtunnels sowie den Umbau der Tunnelrampen. Der in den Jahren 1963-1966 erbaute Tunnel verbindet die Kreuzungen Ferdinandstor und Deichtorplatz und entlastet damit den parallel zum Hauptbahnhof verlaufenden Straßenzug Glockengießerwall, Steintorwall und Klosterwall.