Sanierung der A7

Im Mai 2017 begannen die Arbeiten für die Grundinstandsetzung der A 7 in Fahrtrichtung Hannover/Bremen. Auf insgesamt 2,6 Kilometern zwischen der Anschlussstelle Hamburg-Heimfeld und der Brücke Ehestorfer Weg wurden Fahrbahnen erneuert, neue Entwässerungsanlagen eingerichtet und Brückenarbeiten durchgeführt. Die Gegebenheiten vor Ort erforderten eine veränderte Verkehrsführung auf einer Länge von 4,3 Kilometern südlich der Anschlussstelle Moorburg und nördlich des Autobahndreiecks Südwest. Die einzelnen Maßnahmen des LSBG nahmen unterschiedlich viel Zeit in Anspruch – die Arbeiten am letzten Teilstück endeten am 21. September 2017 – 11 Tage früher als ursprünglich geplant.

Sanierung der A7 - Hamburg - FHH

Die A 7 ist eine der meistbefahrenen Autobahnen Deutschlands. Die tägliche Verkehrsbelastung in Höhe der Anschlussstelle Hamburg-Heimfeld liegt bei 85.000 Fahrzeugen, mit einem Lkw-Anteil von 20 Prozent. Während der gesamten Bauzeit blieb eine dreispurige Verkehrsführung in Richtung Hannover/Bremen gewährleistet, um den Verkehr aus dem Hamburger Stadt- und Hafengebiet weitestgehend zu entlasten.

Im Rahmen der Arbeiten wurde auch die Fahrbahngeometrie angepasst, so dass die Verkehrsteilnehmer nach Abschluss der Arbeiten von einer besseren Fahrdynamik profitieren.

Parallel zur Grundinstandsetzung der Fahrbahn wurden drei Brückenbauwerke saniert. An den Brücken über die Stader Straße und den Hafenbahngleisen erfolgte die Erneuerung der Brückenkappen, des Asphaltbelags und der Abdichtungen. Hinzu kamen großflächige Betoninstandsetzungen an der Unterseite der Brücke Ehestorfer Weg.

Im Zuge der Straßenbauarbeiten wurden auch Sanierungsarbeiten an den vorhandenen Entwässerungsanlagen durchgeführt. Um den aktuellen Anforderungen des Gewässerschutzes zu entsprechen, wurde eine Straßenabwasserbehandlungsanlage hergestellt. In der Anlage wird das verschmutzte Regenwasser gereinigt.