Sanierung der A7

Am ersten Mai-Wochenende beginnen die Arbeiten für die Grundinstandsetzung der A 7 in Fahrtrichtung Hannover/Bremen. Auf insgesamt 2,6 Kilometern zwischen der Anschlussstelle Hamburg-Heimfeld und der Brücke Ehestorfer Weg werden Fahrbahnen erneuert, neue Entwässerungsanlagen eingerichtet und Brückenarbeiten durchgeführt. Die Gegebenheiten vor Ort erfordern eine veränderte Verkehrsführung auf einer Länge von 4,3 Kilometern südlich der Anschlussstelle Moorburg und nördlich des Autobahndreiecks Südwest. Die einzelnen Maßnahmen des LSBG nehmen unterschiedlich viel Zeit in Anspruch – die Arbeiten am letzten Teilstück enden am 2. Oktober 2017.

Sanierung der A7

Während der gesamten Bauzeit bleibt eine dreispurige Verkehrsführung in Richtung Hannover/Bremen gewährleistet, um den Verkehr aus dem Hamburger Stadt- und Hafengebiet weitestgehend zu entlasten. In Richtung Flensburg wird die A 7 bis Ende September von drei auf zwei Fahrspuren reduziert. Die Anschlussstelle Hamburg-Heimfeld wird in Richtung Hannover/Bremen für zehn Wochen voll gesperrt, in Richtung Flensburg wird die Ausfahrt uneingeschränkt nutzbar bleiben. Trotz weitreichender Koordination und intensiver Abstimmung mit den Straßenbauverwaltungen und Polizeidienststellen in Niedersachsen und Schleswig-Holstein sind Verkehrsbehinderungen und Beeinträchtigungen zwischenzeitlich nicht zu verhindern. Sämtliche Umleitungsstrecken werden ausgeschildert.

Die A 7 ist eine der meistbefahrenen Autobahnen Deutschlands. Die tägliche Verkehrsbelastung in Höhe der Anschlussstelle Hamburg-Heimfeld liegt bei 85.000 Fahrzeugen, mit einem Lkw-Anteil von 20 Prozent. Aufgrund der vorhandenen Schäden ist die Grundinstandsetzung der Fahrbahn notwendig. Im Rahmen der Arbeiten wird außerdem die Fahrbahngeometrie angepasst, so dass die Verkehrsteilnehmer nach Abschluss der Arbeiten von einer besseren Fahrdynamik profitieren.

Die Maßnahmen beinhalten außerdem die Sanierung von drei Brückenbauwerken. An den Brücken über die Stader Straße und den Hafenbahngleisen erfolgt die Erneuerung der Brückenkappen, des Asphaltbelags und der Abdichtungen. Hinzu kommen großflächige Betoninstandsetzungen an der Unterseite der Brücke Ehestorfer Weg.

Im Zuge der Straßenbauarbeiten werden auch Sanierungsarbeiten an den vorhandenen Entwässerungsanlagen durchgeführt. Um den aktuellen Anforderungen des Gewässerschutzes zu entsprechen, ist die Herstellung einer Straßenabwasserbehandlungsanlage vorgesehen. In der Anlage wird das verschmutzte Regenwasser gereinigt.

Die Sanierungsarbeiten im Überblick

Bauphase 1: Vorbereitende Arbeiten

Vom 7. Mai bis zum 19. Mai baut der LSBG drei Überfahrten über den Mittelstreifen. Die Überfahrten sind für die Verschwenkung des Verkehrs auf die Richtungsfahrbahn Nord während der Bauzeit erforderlich.

Bauphase 2: Grundinstandsetzung der Fahrbahn, Neubau von Entwässerungsanlagen und Brückensanierungen

Zwischen dem 19. Mai und dem 21. Mai 2017 wird der gesamte Verkehr Richtung Norden (Flensburg) und Süden (Bremen) insgesamt fünfspurig auf die Richtungsfahrbahn Kiel/Flensburg umgelenkt.

Ab dem 22. Mai bis zum 22. September führt der LSBG die eigentlichen Arbeiten durch. In dieser Phase werden die Fahrbahn grundinstandgesetzt und die Brücken saniert.

Neben der Grundinstandsetzung der Autobahn wird eine neue unterirdische Straßenabwasserbehandlungsanlage im unmittelbaren Bereich der Fahrbahn errichtet. Die Anlage sorgt für eine umweltgerechte Entsorgung des Fahrbahnregenwassers.

Bauphase 3: Rückbau der Überfahrten

Der Rückbau der fünfspurigen Verkehrsführung erfolgt am Wochenende 22. bis 24. September.

Zwischen dem 25. September und dem 2. Oktober 2017 werden die drei Mittelstreifenüberfahrten zurückgebaut.