Sanierung der A 7 in Richtung Flensburg

Zwischen September und November 2016 sanierte der LSBG die A 7 in Richtung Flensburg. Auf insgesamt 13 Kilometern zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Heimfeld und Hamburg-Volkspark wurden Fahrbahnen erneuert und Brückenarbeiten durchgeführt. Während der gesamten Bauzeit war der Verkehr in Richtung Flensburg zweispurig gewährleistet.

Sanierung A 7 - Bauarbeiten 2016 - Hamburg - FHH

Die A 7 ist eine der meistbefahrenen Autobahnen Deutschlands und die wichtigste Nord-Süd-Verbindung. Die Sanierung war nötig, weil der Fahrbahnbelag in Richtung Flensburg durch die intensive Nutzung, insbesondere durch den sehr hohen Anteil des Schwerlastverkehres, Risse und Flickstellen aufwies. Die alte Fahrbahndecke wurde deshalb abgefräst und durch eine neue ersetzt. Streckenweise mussten Seitenstreifen erneuert werden, die sich im Laufe der Jahre gesenkt hatten.

Außerdem musste auf dem Brückenabschnitt der A 7 südlich des Elbtunnels in Richtung Flensburg Dehnungsfugen repariert und zum Teil ausgetauscht werden. Diese Fugen gleichen die jahreszeitlich bedingten Dehnungen von Stahlbetonteilen auf der 3,8 Kilometer langen Brücke aus.

Innerhalb des Baufeldes lagen auch drei Brückenbauwerke, unter anderem die etwa 250 Meter lange Brücke über die Stader Straße. Hier waren Sanierungen der Fahrbahnbeläge und der Brückenkappen erforderlich.

Der Verkehr wurde zweispurig und durch nur eine Elbtunnelröhre in Fahrtrichtung Flensburg geführt. In der gesperrten Röhre wurden währenddessen kleinere Instandsetzungsarbeiten durchgeführt.

Die Sanierungsarbeiten im Überblick

Auf dem Streckenabschnitt zwischen den Anschlussstellen Hamburg-Othmarschen und Hamburg-Volkspark in Richtung Flensburg wurde die Fahrbahndecke saniert, ebenso die Auffahrt der Anschlussstelle Hamburg-Bahrenfeld in Richtung Norden. Zu den notwendigen Sanierungsarbeiten gehört auch, eine Vielzahl von Gullies und Schachtköpfen zu erneuern.

Zwischen der Anschlussstelle Hamburg-Moorburg und dem Elbtunnel wurden auf der Hochstraße Elbmarsch an circa 25 Dehnfugen Verschleißteile ausgetauscht. Drei weitere Dehnfugen wurden durch Neue ersetzt. Des Weiteren wurden rund 100 Wasserabläufe repariert.

Der Streckenabschnitt in Richtung Flensburg südlich des Elbtunnels, von der Anschlussstelle Hamburg-Heimfeld bis zur Anschlussstelle Hamburg-Moorburg, musste einer Deckensanierung unterzogen werden. Die Qualität der Fahrbahn entsprach nicht mehr den nötigen Anforderungen. Fahrbahnen und Seitenstreifen wiesen Schäden in Form von Netzrissen, Querrissen und Flickstellen auf. Massive Schädigungen an den Entwässerungsschächten und Straßeneinläufen wurden im Rahmen dieser Arbeiten nun ebenfalls behoben.

Der LSBG nutzte diese Sanierungsarbeiten, um zeitgleich einige notwendig gewordenen Reparaturen an Brücken dieses Teilstücks durchzuführen. So wurden auf der etwa 250 Meter langen Brücke über die Stader Straße sowie an einer kleineren Brücke über der Hafenbahn die Fahrbahnbeläge erneuert und Betoninstandsetzungsarbeiten an den Brückenkappen durchgeführt.