Laufende Lärmschutzprojekte des LSBG an Bundesfernstraßen

LSBG - Lärmschutzprojekte - Bundesfernstraßen - Hamburg - FHH

 

A1, Lärmschutz Am Weidengrund / Jenerseitedeich /  Siedenfelder Weg

Die A1 wurde im Jahr 1939 für den Verkehr freigegeben und im Jahre 1966 von 4 auf 6 Fahrstreifen ausgebaut. Lärmschutzmaßnahmen waren damals nicht vorgesehen.

Östlich der A1 liegt in ca. 150 m Entfernung die geschlossene Wohnbebauung „Am Weidengrund“. Zusätzlich finden sich entlang der Straße „Jenerseitedeich“ und „Siedenfelder Weg“ weitere Wohnhäuser in Streulage. Die Wohnbebauung ist dem Verkehrslärm der A1 bisher ungeschützt ausgesetzt.

In der Vergangenheit hat es zahlreiche Anträge betroffener Bürger, bezirklicher Gremien und aus dem politischen Raum auf Überprüfung und Verbesserung des Lärmschutzes gegeben. Vor diesem Hintergrund wird vom LSBG die Lärmproblematik im Bereich der Bebauungen Jenerseitedeich / Am Weidengrund / Siedenfelder Weg überprüft und ein Lärmschutzkonzept entwickelt.

A23, AD HH-Nordwest – Landesgrenze Schleswig-Holstein

Nach Fertigstellung des Umbaus des Autobahndreiecks (AD) HH-Nordwest sind zahlreiche Anträge betroffener Bürger auf Überprüfung des Lärmschutzes eingegangen.

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer hat die derzeitige Lärmsituation überprüft und wird in Zusammenhang mit dem parallelen Ausbau der A7 im Bereich des AD HH-Nordwest ein Lärmschutzkonzept erarbeiten.

Darüber hinaus soll zwischen der Überführung des Hörgenswegs und der Landesgrenze zu Schleswig-Holstein eine Lärmsanierungsmaßnahme durchgeführt werden.

Lärmsanierungsprogramm für Hamburger Bundesfernstraßen

Für weitere ausgewählte Abschnitte von Autobahnen und Bundesstraßen in Hamburg wurde im Rahmen eines Lärmsanierungsprogramms überprüft, ob die relevanten Auslösewerte für die Lärmsanierung überschritten werden und diese Abschnitte somit für eine Lärmsanierung in Betracht kommen.

Die ausgewählten Abschnitte wurden anhand von Bewertungskriterien in eine Rangfolge hinsichtlich der Dringlichkeit von Lärmschutzmaßnahmen für die jeweiligen Straßenabschnitte gebracht. Die Rangfolge ergibt sich aus dem Verhältnis der für eine Lärmsanierung aufzuwendenden Haushaltsmittel zum Nutzen der Maßnahme für die Bevölkerung.

Die Kriterien für den Nutzen umfassen dabei Aspekte der Wirtschaftlichkeit (Kosten aktiver zu passiver Lärmschutz – Erläuterungen siehe FAQ), die Höhe der Überschreitungen der Auslösewerte sowie die Anzahl der betroffenen Wohneinheiten und des Lästigkeitsaspekts in Anlehnung an die Richtlinien für den Verkehrslärmschutz an Bundesfernstraßen in der Baulast des Bundes (VLärmSchR 97).